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eingedeutschtes Puppy mit Bauanleitung
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sailorbrand

Joined: 31 May 2008
Posts: 346
Location: Germany

PostPosted: Tue 14 Apr 2009, 15:09    Post_subject:  

Ich würde es nun noch nicht "Projekt" nennen. Aber zumindest kann sich der energie-geladene Puppy-User hier austoben.

Viel Spass und auf baldiges Gelingen.

Zum "eindeutschen" gehts hier lang:


http://www.yacht-training.de/puppy4-2/puppy.shtml



Werbung erwünscht!
Vorschläge auch

_________________
Gruß Michael

Acer Aspire 5730ZG, 4GB Ram, 320 GiG HD, 2,0 Ghz Intel DualCore
nvidia Geforce 9300M GS TurboCache, Puppys & Ubuntu. Vista gelöscht!
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karber

Joined: 08 Dec 2008
Posts: 13
Location: Berlin, Germany

PostPosted: Wed 15 Apr 2009, 01:46    Post_subject:  

Hi, habe mal gegoogelt; das gibt es noch nicht
Open Translation Data Base OTDB, zu deutsch "Otti" Smile


Ok, was Ihr auch festgestellt habt, ist die Wiederholung emsiger Uebersetzerei allorten.
In oder zu vielen Programmen gibt es jede Menge. Aber eben nur tauglich fuer diese Anwendung.

Otti ist voellig unabhaengig, es wuerde etwa so aussehen

ID en de
28849349 File Datei
66255444 file Datei
92369829 Close Schliessen
98236692 Edit Bearbeiten
11988986 Copy file Datei kopieren
77689777 Error. Access denied Fehler, Der Zugriff ist nicht erlaubt

Es ist voellig egal, aus welchem Programm die Worte kommen, oder wieviele sie nutzen.
Es koennen einzelne Worte eingegeben werden.
Es koennen mehrere Worte, Saetze und Abschnitte eingegeben werden.
Moechte ich z.B. den Text von Puppy's Installer uebersetzen, so werden die Abschnitte einzeln eingegeben, denn dann bekommen sie eine ID.

Beispiel:
Tabelle en
2998698_0 Puppy Universal Installer
2998698_1 This is the worlbest Puppy-Installer.
2998698_2 He install everything on every place for you in a very
short time.

Tabelle de
2998698_0 Puppy Universal Installationsprogramm
2998698_1 Hier sehen Sie das weltbeste Puppy
Installationsprogramm.
2998698_2 Es installiert in kuerzester Zeit alles, was sie wollen
auf jeden Platz.

Bei phpMyAdmin und auf yacht sehe ich, dass die Sprachtabellen als Variablen keine Nummern sondern etwas wie
Loc_MISSINGLIBS1="File"
enthalten.

Und MU schreibt:
Die grösste Arbeit bei Scripts ist die Lokalisierung, also fest kodierte englische Wörter in Variablen umzuschreiben, die dann in externen Sprachdateien gefüllt werden.

Das heisst, um den Programmierern unnoetige Arbeit zu ersparen, macht man einfach entsprechende Kompatibilitaets-Tabellen in Otti, die auf die ID verweisen

Z.B.
Tabelle comp0001

progVar ID
Loc_MISSINGLIBS1 28849349

Bei den Dateien auf yacht koennte man die einzelnen Zeilen per script in eine Hilfs-Tabelle einlesen, so dass die Variablen und die Inhalte in die richtigen Spalten kommen.
Danach ruft man das script auf, dass die Begriffe wie "File" verarbeitet.
Zuerst prueft es, ob dieses Wort schon in Otti ist.
Wenn ja, nimmt es das naechste Wort.
Ist ein Wort noch nicht vorhanden, wird es vom Script in die db Muttertabelle geschrieben, wo es seine ID bekommt.
Und jeder Uebersetzer sieht, aha, neues Wort und kann das in seine Sprache uebersetzen.
(Klar brauchen wir dann auch Leute, die das pruefen, da die db ja frei zugaenglich ist. s.u.)

Nun gibt es fuer die Komp-Tabellen Scripte, die nur die ID's aus der Muttertabelle holen und in die Komp-Tabellen schreiben.

Programme, die schon ihre eigenen Variablen haben, brauchen also nicht umgeschrieben zu werden, obwohl dies an diesem Punkt per script moeglich waere, da ja die Variablen und die ID's in der Datenbank stehen.


Ich denke, in vielen Programmen muss man wirklich den Quellcode zuerst per Hand nach den Worten durchsuchen.
Dafuer gibt es ein Frontend, ich kopiere oder schreibe das Wort hinein. Das script dahinter schaut nach : ist exakt dieses Wort schon in der db ? nein-> eintragen, so oder so liefert es die ID zurueck, die nun in den Quellcode anststelle des Worts geschrieben werden kann.
Das wars.

In der Db ist jederzeit zu sehen:
das ist noch nicht uebersetzt.
das ist schon uebersetzt aber noch nicht bestaetigt.
Letztendlich braucht sowas immer Leute, die die Uebersetzungen nachschauen und freigeben.
Diese Leute haben besondere Rechte an der Db und setzen die Freigaben in eine Spalte:


ID en de checked
28849349 File Datei y
66255444 file Datei y
92369829 Close Schliessen n

D.h. wer sich aus der db bedient, kann sehen, ob dieser Begriff ok ist, auch wenn er die Sprache nicht kennt.
Die Leute, die die Pruefungen machen, koennen sich alle ungeprueften Worte anzeigen lassen.
Und die scripte koennen so konfiguriert werden dass
- sie nur gepruefte Worte holen
- ungepruefte oder noch nicht uebersetzte Worte aus der englischen Tabelle holen oder welche Kombination auch immer.

Wer will schon "Rosa Schweinchen kopieren" in seinem Puppy haben Wink

Beschreibungen einfacher Vorgaenge hoeren sich immer schwer an, aber mir ist es wichtig, zu sehen, ob meine Vorstellung wirklich so brauchbar ist, wie ich denke.

Was fehlt, sind nicht noch mehr programmeigene Uebersetzungen, sondern eine Db die auch Puppy 8.12 noch versorgt, weil File dort sicher auch noch Datei sein wird.

Einer schrieb, dass die Web-Uebersetzungstool unbrauchbar sind. Deshalb muessen also auch ganze Texte in die db.
Und weil es sonst Probleme mit dem Layout geben koennte, muessen in der db auch die maximale Laenge der Eintraege angegeben sein.
Texte muessen in Absaetzen eingepflegt werden, denn es koennten z.B. Umbrueche im Programm stehen, usw.

Die db ist absolut formatierungsfrei. Sonst kommt garantiert eine Version, wo einiges nicht mehr passt.
Ausserdem - so vermute ich - gibt es 1000 Programme, die so etwas wie
"Schliessen Sie nun die Datei
UMBRUCH
und druecken die Eingabetaste"
enthalten, nur mit oder ohne UMBRUCH oder an anderer Stelle usw.

Was sagt Ihr ?
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
Posts: 781
Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Wed 15 Apr 2009, 12:54    Post_subject:  

Hallo karber,

glaube du sprichst da ein Hauptproblem an. Wie bekommt man die übersetzten Texte nicht nur in eine bestimmte Puppyversion, sondern auch in die nächste und übernächste?

Ich habe da leider überhaupt keine Ahnung! Zwar hab ich schon programmiert (Pascal, Basic, Delphi), aber wie man in ein Linuxsystem Texte einbaut (wechselt) ist mir absolut unklar!

Um das Konvertierungstool flexibel zu bekommen würde ich zuerst an ein automatisches Analyse und Tauschprogramm denken. Das Programm öffnet der Reihe nach alle Dateien in einem Verzeichnis, extrahiert daraus alle Texte und trägt sie in eine Tabelle ein und merkt sich die Datei und die Position. Nach der Übersetzung (erst mal egal wie) ersetzt das Programm die englischen Texte durch die deutschen.

Jetzt ist die Frage, wie Texte in einer Linuxdatei definiert werden? Sind sie verschlüsselt oder in Anführungszeichen gut auffindbar?
Wie stellt man fest, dass es ein Text ist der angezeigt wird und nicht etwa ein Aufruf eines anderen Programmteils?

Glaube, dass ist im Augenblick die Hauptfrage!
Das wir für englische Texte in kürzester Zeit deutsche finden werden davon bin ich überzeugt aber wie bekommen wir sie in Puppy?
Vielleicht eine dumme Frage aber ... so bin ich nun mal;-))

Übrigen: otti find ich toll!

Grüße Wolfgang




karber wrote:
Hi, habe mal gegoogelt; das gibt es noch nicht
Open Translation Data Base OTDB, zu deutsch "Otti" Smile


Ok, was Ihr auch festgestellt habt, ist die Wiederholung emsiger Uebersetzerei allorten.
In oder zu vielen Programmen gibt es jede Menge. Aber eben nur tauglich fuer diese Anwendung.

Otti ist voellig unabhaengig, es wuerde etwa so aussehen

ID en de
28849349 File Datei
66255444 file Datei
92369829 Close Schliessen
98236692 Edit Bearbeiten
11988986 Copy file Datei kopieren
77689777 Error. Access denied Fehler, Der Zugriff ist nicht erlaubt

Es ist voellig egal, aus welchem Programm die Worte kommen, oder wieviele sie nutzen.
Es koennen einzelne Worte eingegeben werden.
Es koennen mehrere Worte, Saetze und Abschnitte eingegeben werden.
Moechte ich z.B. den Text von Puppy's Installer uebersetzen, so werden die Abschnitte einzeln eingegeben, denn dann bekommen sie eine ID.

Beispiel:
Tabelle en
2998698_0 Puppy Universal Installer
2998698_1 This is the worlbest Puppy-Installer.
2998698_2 He install everything on every place for you in a very
short time.

Tabelle de
2998698_0 Puppy Universal Installationsprogramm
2998698_1 Hier sehen Sie das weltbeste Puppy
Installationsprogramm.
2998698_2 Es installiert in kuerzester Zeit alles, was sie wollen
auf jeden Platz.

Bei phpMyAdmin und auf yacht sehe ich, dass die Sprachtabellen als Variablen keine Nummern sondern etwas wie
Loc_MISSINGLIBS1="File"
enthalten.

Und MU schreibt:
Die grösste Arbeit bei Scripts ist die Lokalisierung, also fest kodierte englische Wörter in Variablen umzuschreiben, die dann in externen Sprachdateien gefüllt werden.

Das heisst, um den Programmierern unnoetige Arbeit zu ersparen, macht man einfach entsprechende Kompatibilitaets-Tabellen in Otti, die auf die ID verweisen

Z.B.
Tabelle comp0001

progVar ID
Loc_MISSINGLIBS1 28849349

Bei den Dateien auf yacht koennte man die einzelnen Zeilen per script in eine Hilfs-Tabelle einlesen, so dass die Variablen und die Inhalte in die richtigen Spalten kommen.
Danach ruft man das script auf, dass die Begriffe wie "File" verarbeitet.
Zuerst prueft es, ob dieses Wort schon in Otti ist.
Wenn ja, nimmt es das naechste Wort.
Ist ein Wort noch nicht vorhanden, wird es vom Script in die db Muttertabelle geschrieben, wo es seine ID bekommt.
Und jeder Uebersetzer sieht, aha, neues Wort und kann das in seine Sprache uebersetzen.
(Klar brauchen wir dann auch Leute, die das pruefen, da die db ja frei zugaenglich ist. s.u.)

Nun gibt es fuer die Komp-Tabellen Scripte, die nur die ID's aus der Muttertabelle holen und in die Komp-Tabellen schreiben.

Programme, die schon ihre eigenen Variablen haben, brauchen also nicht umgeschrieben zu werden, obwohl dies an diesem Punkt per script moeglich waere, da ja die Variablen und die ID's in der Datenbank stehen.


Ich denke, in vielen Programmen muss man wirklich den Quellcode zuerst per Hand nach den Worten durchsuchen.
Dafuer gibt es ein Frontend, ich kopiere oder schreibe das Wort hinein. Das script dahinter schaut nach : ist exakt dieses Wort schon in der db ? nein-> eintragen, so oder so liefert es die ID zurueck, die nun in den Quellcode anststelle des Worts geschrieben werden kann.
Das wars.

In der Db ist jederzeit zu sehen:
das ist noch nicht uebersetzt.
das ist schon uebersetzt aber noch nicht bestaetigt.
Letztendlich braucht sowas immer Leute, die die Uebersetzungen nachschauen und freigeben.
Diese Leute haben besondere Rechte an der Db und setzen die Freigaben in eine Spalte:


ID en de checked
28849349 File Datei y
66255444 file Datei y
92369829 Close Schliessen n

D.h. wer sich aus der db bedient, kann sehen, ob dieser Begriff ok ist, auch wenn er die Sprache nicht kennt.
Die Leute, die die Pruefungen machen, koennen sich alle ungeprueften Worte anzeigen lassen.
Und die scripte koennen so konfiguriert werden dass
- sie nur gepruefte Worte holen
- ungepruefte oder noch nicht uebersetzte Worte aus der englischen Tabelle holen oder welche Kombination auch immer.

Wer will schon "Rosa Schweinchen kopieren" in seinem Puppy haben Wink

Beschreibungen einfacher Vorgaenge hoeren sich immer schwer an, aber mir ist es wichtig, zu sehen, ob meine Vorstellung wirklich so brauchbar ist, wie ich denke.

Was fehlt, sind nicht noch mehr programmeigene Uebersetzungen, sondern eine Db die auch Puppy 8.12 noch versorgt, weil File dort sicher auch noch Datei sein wird.

Einer schrieb, dass die Web-Uebersetzungstool unbrauchbar sind. Deshalb muessen also auch ganze Texte in die db.
Und weil es sonst Probleme mit dem Layout geben koennte, muessen in der db auch die maximale Laenge der Eintraege angegeben sein.
Texte muessen in Absaetzen eingepflegt werden, denn es koennten z.B. Umbrueche im Programm stehen, usw.

Die db ist absolut formatierungsfrei. Sonst kommt garantiert eine Version, wo einiges nicht mehr passt.
Ausserdem - so vermute ich - gibt es 1000 Programme, die so etwas wie
"Schliessen Sie nun die Datei
UMBRUCH
und druecken die Eingabetaste"
enthalten, nur mit oder ohne UMBRUCH oder an anderer Stelle usw.

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karber

Joined: 08 Dec 2008
Posts: 13
Location: Berlin, Germany

PostPosted: Fri 17 Apr 2009, 01:03    Post_subject: Linux und Puppy uebersetzen  

hi, es gibt keine dummen Fragen, dumm ist nur, sich nicht zu fragen ...

Linux und Puppy bestehen aus einer unzaehligen Menge kleiner und groesserer Tools.
Ich habe mit der SuSE 5.1 angefangen und auch damals schon alles installiert, was ich in die Finger kriegen konnte.
Das gute war damals, dass es noch nicht so viele Oberflaechen zum Klicken gab und auch ein DAU (Duemmster anzunehmender User) die Einstellungen z.B. in den Bootdateien machen musste.
In Linux und sicher auch Puppy werkeln verschiedene Sprachen, C oder C++, Perl, qt, tkl usw.
Bitte beachte, dass ich auch nicht genau weiss, was wo wie tut, aber ich habe haeufig perl-scripts gesehen.
Was ich sonst noch weiss ist, dass manche Programme die Worte oder Variablen zu Anfang definieren, ansonsten denke ich, der Anfang von einer Puppy - Uebersetzung wird echte Handarbeit sein.

Ich vermute, man nimmt einen Teil, ein Tool, oeffnet den Quelltext und sucht die relevanten Worte.
Die kaemen dann - falls dieser Mensch denn Otti benutzen moechte - in die "Muttertabelle" (mur englisch).
Dort bekommt das Wort eine eindeutige Nummer und diese wuerde als Variable in das tool eingetragen. U.U. muss ein Buchstabe davor, denn es ist vielleicht nicht erlaubt, eine Variable mit einer Zahl zu beginnen.
Dieses Tool ist von diesem Moment fertig fuer alle Sprachen.

Ich denke, anfangs sollten alle Teile, die Variablen enthalten, extra bezeichnet und abgelegt werden.

Ich weiss nicht, ob irgendwo eine "Paketliste" fuer Puppy existiert.
Bei Debian und SuSE gibt es solche.
Und die Pakete werden einer Gruppe zugeordnet.
A bedeutet z.B. dass das die ganzen notwendigen Teile sind, die unbedingt da sein muessen, damit Puppy oder Debian ueberhaupt laufen. Wie beim Auto, ohne Raeder und Chassis ist nichts. Den Rest baut sich der Besitzer so dran, wie er es mag. So ist ja auch Puppy.
Es gibt da barebones, ich glaube, das ist so was wie ein absolutes Basic, nur vestehe ich bis heute nicht genug von all dem, da mein Englisch noch nicht reicht.

Was also hilfreich waere, ist eine Paketliste, die Dir genau anzeigt, welche Teile in Deinem Lieblingspuppy am arbeiten sind.

Das ist auch so ein Traum von mir; fuer alle Puppys solche Listen der Pakete mit einer (mehrsprachigen !) Erklaerung in einer Datenbank zu haben.

Jedenfalls, wenn Du diese Liste hast und siehst, ein Teil ist in Delphi geschrieben, dann kannst Du den Quellcode nehmen und die Variablen einsetzen und schauen, ob es noch laeuft Smile
Um die ganze Otti - Sache zu testen, kannst Du auch eigenen Code nehmen. Otti wird - wenn - vielleicht von Puppyanern angefangen, aber soll absolut offen sein.

Versionen. Falls sich diese Variablen bei den Programmierern nicht durchsetzen, werden die Interessenten wohl ab und zu ihre Pakete in einer neuen Version neu bearbeiten.
Doch beim zweiten Mal gehts schon leichter Smile)

Und - wir sind viele - das ist die Staerke der Community.
Falls Otti ein guter Ansatz ist, werden die User u.U. overnight uebersetzen.
So oder so waere die Arbeit nicht umsonst; denn man kann Datenbanken sehr gut auslesen und woanders einlesen, ebenso die per Hand gesetzten Variablen in einem Programm per Script aendern.

Schau doch einfach mal, ob Du irgendwo Code findest, mit dem Du Dich auskennst. Ich wuesste nicht mal, woran ich Delphi erkenne.

PS.: Verschluesselt; "echte" Open Source ist offen, der Quellcode ist im Original fuer jeden verfuegbar,
Ich glaube, das ist alles auf sourceforge.net

Das mit dem Script dachte ich eher so:
Schleife auf
Wort im Code suchen
Wort an Otti 1 senden
Nummer von Wort von Otti 1 erhalten
Nummer in Code schreiben
Schleife zu

Das Script auf Otti macht dieses
Wort empfangen
Nachschauen, ob dieses wort schon in Otti 1 steht
wenn ja - Nummer senden
wenn nein - Wort in Otti 1 schreiben
Flagge setzen - Neues Wort eingegangen, kann uebersetzt werden
Nummer senden


Gruesse Karber
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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
Posts: 781
Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Fri 17 Apr 2009, 04:04    Post_subject: Re: Linux und Puppy uebersetzen  

Hallo karber,

es funktioniert also nur wenn man den Quellcode hat.
Könnte es sein, dass es von Puppy nicht den kompletten Quellcode gibt oder wieso ist es dann so, dass das Originalpuppy in der Regel besser läuft als die Ableger davon?

Wird der Quellcode bearbeitet, so bedeutet das, jeder muss nachher sein Puppy neu compilieren. Wenn ich das über die ganzen Beiträge in diesem Forum richtig nachvollziehe, ist das eine nicht so beliebte Tätigkeit;-) Wir sprechen ja nicht vom Remastern sondern vom neu compilieren des Systems und das ist doch wohl etwas Anderes!

Nun ein paar Fragen an die Puppyprofis:

1. Wo gibt es den kompletten Quellcode von 4.2 barebone?
2. Wie funktioniert das compilieren einer Iso-datei zum Brennen?

wäre es dann sinnvoll, dass jeder seine eigenes deutsches Puppy erzeugt oder sollte man das nicht für alle von einem erledigen lassen?

barebone ist wirklich die kleinste, stabile Version.



karber wrote:

PS.: Verschluesselt; "echte" Open Source ist offen, der Quellcode ist im Original fuer jeden verfuegbar,
Ich glaube, das ist alles auf sourceforge.net

Das mit dem Script dachte ich eher so:
Schleife auf
Wort im Code suchen
Wort an Otti 1 senden
Nummer von Wort von Otti 1 erhalten
Nummer in Code schreiben
Schleife zu

Das Script auf Otti macht dieses
Wort empfangen
Nachschauen, ob dieses wort schon in Otti 1 steht
wenn ja - Nummer senden
wenn nein - Wort in Otti 1 schreiben
Flagge setzen - Neues Wort eingegangen, kann uebersetzt werden
Nummer senden


Gruesse Karber
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sailorbrand

Joined: 31 May 2008
Posts: 346
Location: Germany

PostPosted: Fri 17 Apr 2009, 07:49    Post_subject:  

Wenn nicht einmal sowas wie das Übersetzen der paar o.g. Files auf Mitwirkung stösst, ist die Idee der Internationalisierung via Datenbank für mich weiter weg denn je...
_________________
Gruß Michael

Acer Aspire 5730ZG, 4GB Ram, 320 GiG HD, 2,0 Ghz Intel DualCore
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karber

Joined: 08 Dec 2008
Posts: 13
Location: Berlin, Germany

PostPosted: Sat 18 Apr 2009, 14:19    Post_subject: Mitwirkung  

Hallo Sailor,
sei nicht sauer, dass ich mich da nicht gleich draufstuerze.
Ich sehe seit Jahren, dass ueberall und in vielen Anwendungen uebersetzt wird.
Vieles verschwindet irgendwann wieder, an einigen Projekten gibt es keine Plattform, die ich verstehen kann usw.
Ich sehe also, dass viel getan wird. Und es gibt viele Gruppen die viel tun.
Was aber fehlt, ist eine Plattform, die allen dient und allen zukuenftigen Versionen zur Verfuegung steht.
Ich programmiere zum Beispiel mit php und wusste anfangs nichts von mehrsprachigkeit, da ich das aus Buechern lernte.
Etwas spaeter musste ich also muehselig die ganzen Worte suchen und in Variablen umwandeln und noch ein Haufen Arbeit mehr, muss ich nicht einzeln auffuehren, die Basis war einfach viel zu klein und so puhlte ich nachher laenger im Code herum, als ich gebraucht hatte, das zu schreiben.
Ich denke, jeder, der an Linux mitarbeitet, hat nicht unbegrenzt Zeit.
Also wenn einer sich hinsetzt und stundenrund Code durchsucht oder uebersetzt sollte er doch wenigstens wissen, dass jeder bearbeitete Begriff auch fuer alle Zeiten allen zur Verfuegung steht.
Wenn ich jedoch nur einen Teil aus einem Programm hole und diese Variablen in verschiedenen Sprachtabellen uebersetze, dann steht es auch genau nur da zur Verfuegung.
Und - was ich auch schon erlebt habe ist, dass manche Tools irgendwann durch andere abgeloest wurden, dann waere die schoene Arbeit ganz verloren.

Es gibt da diese Story "Gib jemandem einen Fisch, dann hat er einen Tag lang zu essen. Gib ihm einen Korb voll, dann hat er eine Woche was zu essen (hoffentlich hat er nen Kuehlschrank). Bring ihm bei, ein Netz zu knuepfen, dann kann er sich sein Leben lang ernaehren."

Was uns anberifft, ich denke, wir sollten uns Netze knuepfen.
Die Uebersetzung von Code, den wir persoenlich bevorzugen.
Eine Supportdatenbank einrichten, in der wir mit drei Worten auch den Artikel finden, den wir gerade brauchen (und die auch ready fuer Uebersetzungen ist) und ebenso Howtos, die so gut sind, dass auch Newbies keine Probleme haben, ein Puppy zu packen, pets zu basteln und eine simple deutsche Tastaturbelegung einzubauen (GRRRRR)

Also, ausserdem denke ich, MU hat anscheindend richtig Ahnung und vielleicht koennten wir zum Beispiel mit Teilen aus NYP anfangen.

MU, hast Du denn wo was stehen, was das ist, was Du da baust`?

Wir germans koennten dadurch vielleicht lernen, woraus ein Puppy besteht, wo die einzelnen Lieblingstools sind , und MU wird uns helfen, die db richtig aufzubauen, die Scripte schreiben, die dann aus dem englischen Puppy ein deutschsprechendes machen.

So long, Karin
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karber

Joined: 08 Dec 2008
Posts: 13
Location: Berlin, Germany

PostPosted: Sat 18 Apr 2009, 14:29    Post_subject: Barebone und Quellcode  

Hallo Schutzhund,
eben schrieb ich gerade auf Sailors post,
wie schoen es waere, eine gute Doku zu haben.
Weisst Du, wo wir jetzt nachlesen koennten, was eigentlich ein barebone Puppy ist ..
Ich habe keine Ahnung, vermute halt, dass es eine Art Basis ist, dann kannst Du die weltbesten Schutzhund- Tools dranleinen und das ware dann das Schutzhund-Puppy.
Ich hoffe, dass MU nicht ausgewandert ist, und uns mal erklaert, wo reinrassige Basis-Puppy-Teile sind und wie sowas fachmaennisch angepackt wird.
Dir muss ich da zustimmen, dass anscheinend solche Urprogramme irgendwie runder laufen, ich denke, das ist das, wenn da lange Jahre Arbeit drinstecken. Und - so gut es Sailor meint - ich moechte auch nicht unbedingt mit einem Ableger anfangen, den wir nachher in Pension schicken koennen, weil er zwar deutsch bellt, nur laufen tut er nicht mehr und keiner weiss, warum.

Aber ich habe ein gutes Gefuehl.
Erzaehl mal, was Du so gerne machst in Sachen Linux und Puppy

Gruesse Karin
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
Posts: 1293
Location: Germany

PostPosted: Sat 18 Apr 2009, 19:07    Post_subject:  

Hallo zusammen,
vielleicht kann ich etwas zur Klärung beitragen. Wink

Puppy 4.2 Final ist meines Wissens nach derzeit die einzige 'offizielle' Version. Es ist die erste Version, die nicht von Berry 'diktiert' wurde, sondern von der Comunity unter der Leitung von WhoDo als Koordinator entwickelt wurde.
Daraus eine Minimalversion zu erzeugen heisst, Programme und/oder Programmteile zu entfernen, oder durch kleinere Programme zu ersetzen, z.B. als Browser Dillo statt seamonkey. Das kann am Ende stabiler sein, muss es aber nicht (ich denke da an die vielen Abhängigkeiten). Als Vergleich vielleicht ein Auto: ich kann viele Teile ausbauen, z.B. Innenvekleidung, Rückbank, Scheibenwischer usw. und das Fahrzeug wird leichter, verbraucht weniger und ist schneller. Baue ich jedoch etwas falsches aus, wie z.B. das Ventil eines Reifens, fährt es nicht mehr stabil oder garnicht mehr.

Die Frage nach einer Minimalversion von 4.2 wurde vor 9 Tagen im Thread `Puppy 4.2 Final' auch gestellt, die einzige Antwort war:
Quote:
Have a look at TurboPup 42 alpha3a - it flies.
Or ttuuxxx's Puppies42v2 - (no bling) - v.fast


Viele Grüsse
Rolf

_________________
Ich verwende "frugal", und das ist gut so. Wink
Raspberry Pi without Puppy? No, thanks.
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MU


Joined: 24 Aug 2005
Posts: 13642
Location: Karlsruhe, Germany

PostPosted: Sat 18 Apr 2009, 21:30    Post_subject:  

Quote:
Quote:
Have a look at TurboPup 42 alpha3a - it flies.
Or ttuuxxx's Puppies42v2 - (no bling) - v.fast


Ergänzung:
da sie auf Puppy 4.2 basieren, übernehmen sie auch die lokalisierten Scripte.

Es gibt einen gewichtigen Grund gegen den Datenbankbasierten Ansatz: zu kompliziert.

Puppy 4.2 war die erste Version, wo ernstzunehmend lokalisierung eingesetzt wurde.
Weil endlich der "Druck" durch die Anwender zunahm, und sie sich daran beteiligten.
In der Vergangenheit wurde nur mal ein einzelnes Script von mir übernommen, um dann in einer Folgeversion wieder durch ein rein englisches Script ersetzt zu werden.
Je komplexer der Aufwand wird, desto geringer die Chance, daß das ganze auch fortgeführt wird.
Daher sollte man sich für den Anfang erst einmal darauf beschränken, die simplen Textdateien zu übersetzen, die Sailorbrand zusammengetragen hat.

Es wird schwer genug werden, sie in Woof (Puppy 5) "rüberzuretten", weil Barry parallel schon wieder neue Versionen baut, wie Petget.

Zum Glück ist z.B. der Netzwerkwizard nicht von ihm, so daß dieser wohl mitsamt lokalisierung übernommen werden kann.
Bei Petget oder anderen kommt es drauf an, daß es ordentlich Beschwerden hagelt, daß Woof hier wieder einen Rückschritt zu 4.2 darstellt.
Und diese Beschwerden nehmen inzwischen zu, da z.B. Russen und Franzosen inzwischen sehr aktive Nutzer sind.
Mark

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der-schutzhund

Joined: 26 Nov 2007
Posts: 781
Location: Blomberg / Germany

PostPosted: Mon 20 Apr 2009, 16:38    Post_subject: Re: Barebone und Quellcode  

Hallo karber,

was puppy barebone ist, ist klar! Ein Puppy, dass eben nicht mehrere Browser hat, sondern sich auf die eigentliche Funktion beschränkt und daher nur halb so groß ist wie die Normalfunktion.
Früher gab es ein Puppy fatfree und für die 4.1x halt das barebone.

Was möchte ich mit Puppy machen?
Ein Betriebssystem aufbauen für meinen Physik- und Technikunterricht.
Jeder Schüler könnte dann seine Betriebssystem-CD mit bestimmten Programmen bekommen und daheim damit arbeiten.
Es ist dabei auch nicht erforderlich, dass alle Menüs z.B. für Einstellungen auf deutsch sind weil ich sie sowieso ausblenden möchte.
Die Menüs sollten deutsch sein sowie die Programme die wir verwenden wollen. Browser + Java + Player, Textverarbeitung, Tabellenkalk., Präsentationsprog. Cad, Eagle für Schaltplanentwicklung...
Wichtig wäre noch die Einbindung eines Druckers was mir im Augenblick nocht recht problematisch vorkommt.

karber wrote:

Weisst Du, wo wir jetzt nachlesen koennten, was eigentlich ein barebone Puppy ist ..

Aber ich habe ein gutes Gefuehl.
Erzaehl mal, was Du so gerne machst in Sachen Linux und Puppy

Gruesse Karin


Mark
Du schreibst, dass der Ansatz zu kompliziert ist.
Wenn ich das richtig verstanden habe dann könnte / würde karber die Datenbank auf einem Server erstellen und pflegen.

Wenn ich es weiter verstanden habe würden die Scripte automatisch auf Texte durchsucht und wenn ein deutscher Text in der Datenbank ist durch diesen ersetzt.
Abschließend noch einmal neu compiliert um ein lauffähiges System zu bekommen und fertig.

Wenn das so wäre, ist es nicht nur sehr einfach sondern auch noch von der jeweiligen Version unabhänig, was ein sehr wichtiger Punkt ist. Es ist auch aus meiner Sicht sinnvoll, einmal mehr Arbeit zu investieren, wenn man dauerhaft einen Vorteil davon hat als etwas für eine bestimmte Version zu machen und bei der nächsten fängt man dann wieder von vorne an!

Der Ansatz von sailorbrand ist grundsätzlich lobenswert aber halt eine punktuelle Lösung.

Grüße Wolfgang
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deepsea

Joined: 17 Jan 2009
Posts: 154
Location: Deutschland

PostPosted: Mon 20 Apr 2009, 17:37    Post_subject:  

Hallo zusammen.
Ich habe diesen Thread nur überflogen also schlagt mich nicht sofort. Evil or Very Mad

Da ich mit Übersetzungen desweilen zu tun habe muss ich mal einschreiten.

An Karber:
Ich glaube du stellst dir das zu einfach vor.
Meine Übersetzungen basieren auch auf einer Datenbank.Aber über eine ID Nummer geht es leider garnicht. Die Anzahl der Nummern wuchert aus, und man findet den Text nicht mehr.
Daher bin ich auf Phrasen umgestiegen. Es gibt bei mir Referenz Phrasen diese haben ihre ID und entsprechende Übersetzungen.
Wenn für Texte ID's verwendet werden sollen müssen sie definiert werden.
(Auch die gleichen Texte mit 3 Leerzeichen mehr weil es besser aussieht) Laughing
Das bedeutet die Programmierer müssen, um Text im GUI darzustellen, die ID in Ihren Code einpflegen.Also müsen auch sie auf die Datenbank zugreifen und sie nach eventuell vohanden Texten durchsuchen.

Glaub mir ich hab nur ca. 40000 Phrasen das macht keiner. Embarassed
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass weniger dazu kommen,weil die Jungs auch schreibfaul sind. Wink

Es kommt noch das Problem der Individualität und des Darstellungsbereich dazu.
Mit Individualität meine ich die Art und Weise der Beschreibung der Anweisung.
Mit Darstellung meine ich die Problematik der unterschiedlichen Textlängen.(Französich und Italienisch ist „Blumiger in der Beschreibung“ und daher ist der Text länger)
Weiterhin ist die Bildschirmauflösung zu bedenken.

Ich kann diese Probleme glätten weil ich zu den Texten die Font-Art einstelle.(Teste ich aber auch leider nur durch Anschauen) .

Ich würde den Ansatz, der bei WEB-CMS Systemen benutzt wird bevorzugen.
Dort wird eine Funktion aufgerufen an die die Phrase übergeben wird, und diese Funktion organisiert die Übersetzung.Wenn keine Entsprechung bei der Übersetzung gefunden wird erfolgt halt ein Eintrag in eine „to translate“ Datei oder Tabelle.
Aber das alles funktioniert nur, wenn alle die Scheuklappen ablegen, nicht nur in „Ihrer“ Sprache denken,und den Skriptentwicklern eine solche „Globale Funktion“ zur Verfügung gestellt wird.
(Ist Puppy eigentlich „UNICODE“ fähig ?)

Ps. Ich glaube garnicht das man ins System muss .99% würden sich freuen wenn die Wizards, das Menue und die Anwendungen in Landessprache sind.Bei den Anwendungen ist das wohl das kleinere Problem da gibt es ja meist Sprachpakete.
(Will einer OO.3.0 als sfs File in Deutsch ?)
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karber

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PostPosted: Tue 21 Apr 2009, 01:25    Post_subject: Ubersetzung  

Hallo und Guten Morgen,
ich habe nochmal gruendlich nachgedacht ueber die Vor- und Nachteile beider Ansaetze und denke, der Programm-gebundene ist nun eh unterwegs, wichtig, damit ueberhaupt was in diversen Sprachen laueft und wird vielleicht lange so weiter gepflegt.
Wichtig auch die Anmerkung, dass die Programmierer das nicht so stark unterstuetzen.
Zum einen, Programmierer wollen programmieren, das ist ihr Ding.

Ich habe das bei SuSE lernen muessen, dass den Programmieren die Community, die das will und jenes will und Support will und oft nicht in der Lage ist, sich Kenntnisse anzueignen oder schlicht zu faul fuer RTFM wie Wesen aus einer anderern Welt vorkommen. Und jene Gruppe der Anwender die die "Gimmi" (Give me) Einstellung haben, verderben vielen oft den Rest an Lust, den Anwendern zu helfen, ihre "Kinder" auch zu benuzten.
Ein Programmierer, vor allem die, die unbezahlt aus Leidenschaft arbeiten, will programmieren und nicht supporten. Sie sind Selfmade - Leute und die haben keine Geduld mit der Schuerzenzipfeltruppe.

Linux ist, was es heute ist, weil weltweit Leute Millionen von Stunden etwas taten und tun.

So gehe ich davon aus, dass die nun anlaufende Uebersetzung auch von Leuten getragen wird, die was tun.
Und es gibt Leute, die koennen den Code bearbeiten und andere, die ubersetzen halt.
Beide sind wichtig.
Alle Probleme, die auftreten beim Uebersetzen, muessen erstmal da sein und geloest werden.
Wenn ein Wort zu lang ist, werden die Auswirkungen geloest werden muessen, egal ob es in einer db steht oder in einer Lang-Table im Programm.

Ich stelle mir den Datenbank - Ansatz nicht leicht vor. Vermutlich habe ich keine Ahnung, was da auf uns zukommt. Das ist auch gut so. Fixen wir den Bug, wenn er kommt. Mein eigenes Programmieren hat micht gelehrt, dass man nichts perfekt machen kann.
Eine Idee haben, etwas drueber nachdenken, einen Entwurf machen und dann los.
Und dann "die Fehlermeldungen wegklicken" (aus dem Windowswitz).

Aber eins weiss ich 100%ig; wenn der db-Ansatz nicht gemacht wird, wissen wir nicht, ob er vielleicht doch gut ist.

Und- er hat den Vorteil, dass hier nicht nur eine oder verschiedene ID's sein koennen, sondern auch beliebig viele Phrasen, auch kann jeder Programmteil, jedes Programm seine eigenen - auch versionsbedingten - Tabellen haben. Dafuer hat man ja db's; sie sollen einem die Arbeit abnehmen.

Bestehende Tabellen aus Programmen koennen eingelesen werden, vermutlich werden schnell scripte genug da sein, mit denen Jeder, der ein Programmteil uebersetzen will, einen guten Teil der Arbeit schon aus der db beziehen kann.

Und wo der einzelne anfaengt, das ist nicht so wichtig. Dadurch, dass alle verschiedene Schwerpunkte setzen, da jeder seine Lieblingsanwendungen hat.
Das verteilt sich dann von ganz alleine. Soll ja Spass machen.
Da ich gerne mit geany arbeite (vorher Nedit), wuerde ich wohl da anfangen und wenn ich den Installer brauche, wuerde ich da schauen.

Und als Chemie-Physik-Lehrer wuerde ich bestimmt versuchen, ein Projekt in der Schule anzuzetteln. Schulen sind sowieso richtige Goldfischteiche und die Kids vielleicht sehr stolz, wenn sie nachher sagen koennen; an diesem Programm habe ich mitgearbeitet.

Wichtig fuer viele ist meiner Ansicht nach eine einfache Plattform, wo sie gucken koennen, was kann ich mal eben uebersetzen.
Ein Webfrontend fuer die Mittagspause, wo keine weiteren Kenntnisse erforderlich sind.

Falls hier jemand gute Ideen fuer den db-Ansatz hat, nur her damit.
Werde sicher gleich Spalten fuer Phrasen mit anlegen, der Programmname koennte ebenso mit rein.
Oder das Programm, fuer das uebersetzt wird, bekommt seine eigene Tabelle (oder view), denn sicher ist; das wird sehr sehr viel werden.
Da aber gerade hilft nur eine db, die im Hintergrund staendig schon geschriebenes und uebersetztes sucht, damit man es nicht mehrfach schreiben muss.

Gruesse aus Berlin im Sonnenaufgang
Karber
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der-schutzhund

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PostPosted: Fri 01 May 2009, 05:42    Post_subject:  

Nochmal an Alle!

Es sieht so aus als ob das mit dem Eindeutschen nicht laufen würde, weil wir uns über den Weg nicht einigen können?

Ich kann hier natürlich nur für mich sprechen aber ich möchte/würde gerne Arbeit und Zeit in etwas investieren, wovon man längere Zeit (Versionen) etwas hat.

Der Ansatz muss so sein, dass er auch mit künftigen und verschiedenen Versionen funktioniert!

Daher nochmal die Frage an die Programmierer: Wie könnte das laufen wenn wir mal davon ausgehen, dass wir für die englischen Texte eine übersetzte deutsche Liste haben? Erst mal egal woher die Übersetzung kommt!
Vielleicht sollten wir das in zwei Bereiche aufteilen:

1. Wie könnten englische Texte in den Programmdateien und Scripts ersetzt werden? Vielleicht sammeln wir erst mal alle möglichen Ansätze!

2. Wie organisieren wir die Übersetzungstabellen / Datenbanken?

Grüße

Wolfgang
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rhadon


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PostPosted: Sat 02 May 2009, 17:13    Post_subject:  

Wolfgang wrote:
1. Wie könnten englische Texte in den Programmdateien und Scripts ersetzt werden? Vielleicht sammeln wir erst mal alle möglichen Ansätze!

Nach dem Motto "Ich habe zwar keine Ahnung, aber davon ganz viel" Very Happy hatte ich für Ripple im Xorgwizard mal 2 Zeilen zum besseren Vertändnis eingefügt.Und zwar in der Datei /usr/sbin/xorgwizard.Da steht z.B. ab Zeile 303
Code:
 dialog --colors --title "Puppy Video Wizard" --yes-label "Xorg" --no-label "Xvesa" --yesno "Welcome to the Puppy Video Wizard!

Puppy has two X servers (to run Puppy in graphics mode):
Xvesa: A very small and simple \"Kdrive\" X server.
Xorg:  A very large and sophisticated X server.
\Z1Note: Ripple with Compiz Fusion needs Xorg! \Z0
Xvesa works flawlessly on most video hardware, simple to configure,
but one major disadvantage is that screen refresh rate is fixed.
Also, Xvesa has limited support for input devices, and lacks features
like hardware-acceleration (video may be jerky on slow PCs).
Die Zeile
Code:
\Z1Note: Ripple with Compiz Fusion needs Xorg! \Z0
hatte ich eingefügt.
Der direkte Weg wäre nun, 'einfach' alle englischen Texte zu suchen und durch deutsche zu ersetzen.
Kommt eine neue Version, beginnt das Spiel von vorne Crying or Very sad

Die Datenbank-Variante würde bedeuten, ich kopiere den Textabschnitt in eine Datenbank, eretze ihn durch eine Variable (oder auch ID) und weise der Variablen einen Wert aus einer Datenbank zu, mit den Feldern ID, engl. Text, deutscher Text.
Eine vorher global gestzte Variable entscheidet, ob primär engl. oder deutsch.

So in etwa stelle ich mir das vor. Wie gesagt, ich habe nicht viel Ahnung davon und das meiste von dem, was ich mal wusste, im Laufe vieler Jahre wieder vergessen. Ich weiss noch nicht einmal, welche Programmiersprache das ist Embarassed, aber ich bin sicher, das ganze ist viel, viel Arbeit.

Blättere mal das ganze Script durch und versuche zu erkennen, was Text ist. Dazu kommen noch Variablen innerhalb des Scripts, die auf Text verweisen.

Ich möchte dich wirklich nicht entmutigen, nur aufzeigen, was für eine Arbeit dahintersteckt. Vielleicht ist es ja auch einfacher, als ich vermute.

Ich lasse mich gerne belehren, dass das alles viel einfacher ist Very Happy

Viel Grüsse

Rolf
xorg-5.jpg
 Description   Textausschnitt aus Xorgwizard
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xorg-5.jpg


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Ich verwende "frugal", und das ist gut so. Wink
Raspberry Pi without Puppy? No, thanks.
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