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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
Posts: 1293
Location: Germany

PostPosted: Sun 01 May 2011, 16:16    Post subject:  

Wird bei einer Neuinstallation von Windows überhaupt neu formatiert?
Falls ja, Frage beantwortet und Danke Very Happy , falls nein ...

Wenn ich mich recht erinnere, hat MBR nichts mit einer Partitionstabelle zu tun (nur so nebenbei, in dem Zusammenhang nicht so wichtig).

Solltest du mal ein Problem mit dem MBR haben, dann lass bitte die Finger von Windows. Damit kann man zwar den MBR wiederherstellen, aber nur um Windows zu booten. Grub hat dabei keine Chance.

Rolf

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nooby

Joined: 29 Jun 2008
Posts: 10557
Location: SwedenEurope

PostPosted: Sun 01 May 2011, 16:39    Post subject:  

Sadly my German is totally kaputt something. I learned it once a week in our school for some 1.5 years and I don't remember anything of it.

But frugalen is frugal in English so I know this thread has wise ways to do frugal install so would be cool of any of you wrote a summary in English maybe? Just a friendly suggestion.

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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
Posts: 84

PostPosted: Sun 01 May 2011, 16:49    Post subject:  

Nachtrag
Wenn man die Festplatte allerdings mit DBAN http://de.wikipedia.org/wiki/DBAN löscht, dann ist alles weg, auch der MBR samt Partitionstabelle.
@ rhadon
Quote:
Wird bei einer Neuinstallation von Windows überhaupt neu formatiert

Ja. Sonst hat man was falsch gemacht.
Quote:
Wenn ich mich recht erinnere, hat MBR nichts mit einer Partitionstabelle zu tun
Dazu findet man bei Wikipedia:
Quote:
Da der MBR eine Partitionstabelle enthält, hat er die Eigenschaften eines Partitionssektors.
siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record
Grub Bootloader config scheint also den MBR nicht zu ersetzen sondern er verweist nur auf die Stelle, an der Grub zu finden ist.
Viele Grüße LudgerH
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oui

Joined: 20 May 2005
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Location: near Woof (Germany) :-) Acer Laptop emachines 2 GB RAM AMD64. franco-/germanophone, +/- anglophone

PostPosted: Sun 01 May 2011, 17:08    Post subject:  

umgezogen nach einer separaten Diskussion!

siehe hier: http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?p=518962#518962

Last edited by oui on Mon 02 May 2011, 04:30; edited 2 times in total
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
Posts: 1293
Location: Germany

PostPosted: Sun 01 May 2011, 19:00    Post subject:  

@nooby
Nice to see you also here in the german part.

The original question was about updating Puppy 4.0 to the 'newest one'.
I asked for more infos (never got) and now its a big discussion about Grub and MBR, how and where. Till now there's no real direction. I remember the word 'propellerhead'. Maybe this describes my feeling about this thread (or is it only me?). It's late here, maybe I see it tomorrow 'with other eyes'.

@LudgerH
Das mit der Partitionstabelle kann ich wohl nicht wegdiskutieren, da hast du eindeutig Recht. Mea culpa.
Wenn ich den Rest richtig verstehe, dann kann ich z.B sda1 neu formatieren und der MBR in sda bleibt unangetastet. Richtig?
Danke für die Info.

@oui
Schlechtes Wetter in Deutschland, dass man den 1. Mai im Internet verbringt?

Reine Rethorik, du wohnst doch mitten in Deutschland.

Schön verrutscht die Diskussion!

Ja.

Was ist eigentlich mit der ursprünglichen Frage?
Diese Frage drängt sich mir nach deinem Beitrag auf.

Jetzt ernsthaft.

Was du schreibst klingt gut und richtig, aber es ist spät und ich kann nicht mehr klar denken. Werde mir das morgen nochmal in aller Ruhe durchlesen. Spontane Überlegung: es hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun und sollte in einem eigenen Thread diskutiert werden.

Gute Nacht an alle

Rolf

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nooby

Joined: 29 Jun 2008
Posts: 10557
Location: SwedenEurope

PostPosted: Mon 02 May 2011, 02:15    Post subject:  

rhadon, thanks oops I do live up to being a true propellerhead then. Spinning like mad all over the place.

Okay so it is about what could happen to the MBR. That is important I guess. Not all of us is good at repairing it if it mess up.

I should have used google translation but was too lazy and usually that translation get lost in computer text.

I bow out of this thread then.

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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
Posts: 774
Location: de

PostPosted: Mon 02 May 2011, 09:31    Post subject: Umzug auf Eintrag mit passender Überschrift  

Dieser Handlungsfaden ist mittlerweile wirklich weit ausgeufert.
Immerhin haben wir damit sogar im englischen Forum Aufmerksamkeit erlangt, siehe noobys Beitrag.

Um dem etwas Struktur zu geben, werde ich versuchen, die Diskussion zusammenzufassen und ihr noch einige Ergänzungen hinzuzufügen. Diese Zusammenfassung und Ergänzungen werde ich im Nachbareintrag
http://murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=67430&sid=82b703385042a3c081740ebf4f007459
unter einer aussagekräftigen Überschrift veröffentlichen.

Der Beginner dieses Eintrages jweins scheint ja sehr erschreckt zu sein über die Lawine, die er losgetreten hat. Zumindestens meldet er sich nicht mehr.

Very Happy

Bitte möglichst die Diskussion - soweit gewünscht - in diesem hier verlinkten Eintrag weiterführen:
http://murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?p=518994#518994



.

Last edited by wuwei on Mon 02 May 2011, 13:12; edited 2 times in total
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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
Posts: 84

PostPosted: Mon 02 May 2011, 12:21    Post subject:  

Bitte möglichst die Diskussion - soweit gewünscht - hier weiterführen:
@wuwei
Deine Zusammenfassung ist gut strukturiert und gut zu lesen. Ob sie ohne weitere Erklärungen von einem wirklichen Anfänger zu verstehen ist, müsste man den Anfänger fragen. Allerdings gibts füe den Anfang ja noch das Handbuch http://dotpups.de/puppy4/dotpups/Puppy400-Handbuch-2008-07-18.pdf. Es ist zwar für Puppy4.0 geschrieben, gilt aber prinzipiell auch für Lucid-Puppy 5.25. Bei den abweichenden Stellen ist Puppy2,25 automatisiert oder selbsterklärend.
Zu Deiner Zusammenfassung habe ich eine Anmerkung:
Quote:

C) Eine kleine Grubpartition von 1-2 MB Größe, kann idealerweise als sda1 angelegt werden. Sie müßte dann die bootflag erhalten. Der Ordner /boot/grub wird dann ebenfalls hier angesiedelt und die menu.lst vor allem für ein evtl. noch vorhandenes Windows entsprechend an die Plattengeometrie angepaßt.

Windows wird eigentlich immer auf Partition C: entsprechend sda1 installiert. Wenn man dort die Partition für Grub anlegt, wird sich das eventuell mit Windows stören. Ich habe Grub auf sda8 (extended). Wenn man Windows neu aufsetzen muß, wird Grub dann nicht überschrieben. Man muß dem von Windows bei der Installation neu geschriebenen MBR mit dem Programm Grub bootloader config nur mitteilen, wo sich Grub befindet.
Die Formulierung
Quote:
Sie müßte dann die bootflag erhalten.
verstehe ich nicht. Mir fehlt da die Kenntnis der Terminologie. Hängt das mit dem parallelen Betrieb mehrerer Festplatten zusammen?
Gruß LudgerH

Last edited by LudgerH on Mon 02 May 2011, 14:08; edited 1 time in total
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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
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Location: de

PostPosted: Mon 02 May 2011, 13:09    Post subject:  

Hallo Ludger,

danke für deine Antwort.
Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, daß eine solche Zusammenfassung nur schwerlich für blutige Anfänger verständlich sein wird. Eine ausführliche Anleitung erfordert da mehr Raum und Zeit. Da ist dein Hinweis auf das PDF-Handbuch sehr nützlich.

Zu Grub und Windows:

Windows wird bei einer Neuinstallation immer den MBR auf seiner Festplatte überschreiben, egal wo der nun liegt. Deshalb kann die Grubpartition, wie bei dir, auf sda8 liegen, oder auf sda1. Grub verweist auf den Festplatte-MBR, ersetzt ihn aber nicht. Grub ist nämlich ein bootloader innerhalb des Master Boot Records. Der Vorteil von Grub auf sda1 aus meiner Sicht ist der, daß man mit einer Sicherung dieser kleinen Partition alles sichert, MBR, Grub und Partitionstabelle. Wenn sda1 Windows und den MBR beinhaltet, dann wird es etwas schwierig, den MBR zu sichern. Aber es gibt da Imageprogramme, wie zB von Paragon, die machen das explizit.

Persönlich sehe ich allerdings kaum einen Vorteil für die separate kleine Grub-Partition. Bei einer Neuinstallation von Windows, falls es denn mal erforderlich werden sollte, wird der MBR von sda ohnehin überschrieben. Ob ich jetzt eine Sicherung der Grub-sda1 zurückspiele, oder von einer Puppy LiveCD den grub bootloader config mal eben durchlaufen lassen, macht doch kaum einen Unterschied. Das Wichtigste ist m.E. die menu.lst immer irgendwo gesichert zu haben.

Die bootflag stellt man in gparted ein. Jede Festplatte hat einen MBR. Gebootet werden soll aber nur von einer, nämlich üblicherweise sda. Deshalb muß man diesen sda-MBR fürs Booten auswählen, was mit der bootflag geschieht. Auch bei nur einer FP muß das BIOS wissen, wo gebootet wird, deshalb auch dann > bootflag setzen.

Alles nur erklärt, soweit meine bescheidenen Kenntnisse reichen. Very Happy
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
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PostPosted: Mon 02 May 2011, 17:28    Post subject:  

Hallo,

meine gestrige Idee mit den 2 MBRs basierte auf Erfahrung, allerdings mit Speicherchips, Usbsticks und SD/SDHC-Karten und leider nicht mit (2) eingebauten Festplatten. 2 oder mehr MBRs, Grubs und menu.lsts ist für mich "normal", aber wohl nicht auf jede andere Situation übertragbar oder sinnvoll. Da bin ich gestern wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen Embarassed .

Das alles gehört wohl eher in den Bereich "Sonderanwendungen" und hat nicht unbedingt hier etwas zu suchen.

Wir alle besitzen ein Teilwissen und leider glauben wir manchmal auch etwas zu wissen, was sich als falsch herausstellt (ich nehme mich dabei keineswegs aus).

Das mit der Zusammenfassung von wuwei finde ich gut und auch gut gelungen Very Happy .

Ein paar Kleinigkeiten sind mir noch unklar oder scheinen mir nicht richtig (oder schlecht formuliert) zu sein:

So wie ich das verstehe, ist der MBR im 1. Sektor eines Speichermediums, hier Festplatte sda. Diese Festplatte enthält
Partitionen sda1 - sdaX. Was mir immer noch nicht klar ist: gehört der 1. Sektor (MBR) zur 1. Patition oder beginnt die 1. Partition mit Sektor2? Ein Blick in Testdisk brachte auch nichts, da ich nicht weiss, ob die Zählweise mit 0 oder 1 beginnt.

Was mir klarer ist, mit der Erklärung des boot flag kann etwas nicht stimmen. Grund: ich habe auf meinem Laptop mit eingebauter Festplatte das boot flag (war bei sda1) gelöscht, bzw. auf sda5 gesetzt und boote trotzdem mit Grub ganz normal wie immer.

Meine Erklärung (die in Teilbereichen durchaus auch falsch sein kann): Die Bootreihenfolge, also welcher Datenträger bootet, wird im BIOS festgelegt. OHNE Grub entscheidet das boot flag, von welcher Partition gebootet werden soll. Mit Grub scheint es egal zu sein.

Zum Thema kleine Grubpartition auf sda1: Ich denke, es ist letztlich egal, auf welcher Partition die Grubdateien liegen. Ein bereits installiertes Windows wird meistens auf sda1 sein, d.h., ich kenne es nicht anders.

Bei meinem Eee (ohne Windows) erschien mir sda1 am logischsten zu sein, weil ich an dieser Partition vermutlich seltener etwas ändern werde als an den anderen.

Wieviele Partitionen man anlegt, in welcher Grösse, mit welcher Formatierung und wozu, dazu gibt es wohl eine unendliche Anzahl von Ratschlägen. Grub4dos kann man anscheinend auch auf einer NTFS-Partition installieren. Also für Minimalisten, eine Partition für alles, also für Windows, Grub(4dos) und ganz vielen Puppies. Das andere Extrem wären bis zu 15 Partitionen pro Festplatte (mehr kann Puppy nicht handhaben, glaube ich kürzlich gelesen zu haben). Ist letztlich nicht sooo wichtig.

Ich hoffe, das alles klingt nicht zu sehr verwirrend und erklärt ein wenig.

Rolf

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oui

Joined: 20 May 2005
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Location: near Woof (Germany) :-) Acer Laptop emachines 2 GB RAM AMD64. franco-/germanophone, +/- anglophone

PostPosted: Mon 02 May 2011, 17:53    Post subject:  

Hallo Rolf

BIOS

BIOS bestimmt von welchem Gerät gebootet wird; es ist so gut wie nur dann nützlich, wenn es mehrere Geräte gibt, die in Frage kämen.

In der Regel braucht man deshalb keine Multi-Boot-Vorkehrungen: Das Hauptsystem holt sich seine Berechtigung aus dem Bootflag. Wenn ein anderes Gerät (typisch CD-Laufwerk) vorher in der Abfolge dran ist, ergreift er das Booten davor.

so war es in Puppy auch ganz am Anfang... CD einlegen, die 20..40 MB-Datei von damals war schnell eingelesen, CD raus, und man konnte ohne Grub noch sonst etwas den ganzen Tag bis eben zum Abschalten arbeiten, und trotzdem blieb der CD-Laufwerk für alle anderen Zwecken frei!

MULTI-BOOT UND BOOTLADER

da viele immer noch etwas anderes als nur EIN Puppy auf der Platte haben, brauchen sie aber die Multi-Boot-Technik: Ein boot-Manager greift beim Start ein, und gibt entweder Windows, oder Puppy usw. frei.

Multi-Boot kann auf zig Arten und Weisen ermöglicht werden: loadlin, lilo, legacy grub, grub2, um nur die historischen grossen Klassiker von Linux zu nennen.

Dann spielt oft der bootflag eine untergeordnete Rolle in der Tat (keine Rolle wenn man von der Festplatte startet, aber immer noch eine Rolle, wenn man zuvor vom CD-Laufwerk startet, und das Betriebssystem ist Windows!!! dann ist nämlich Laufwerk C: die Partition mit bootflag! Fehler beim Partitionieren können da extrem schmerzhaft sein! Deshalb darf man nicht sagen 'keine Rolle', es könnte einige Nutzer, die mal mit freeDOS oder reactOS etwas machen wollen zu tragischen Fehlern verführen). auch prüfen manche Verwaltungsprogramme gern, ob es ein bootflag wirklich gibt, und motzen, wenn sie keinen finden, auch wenn keiner gebraucht wird!

normalerweise greift grub legacy auf dem System (ich schreibe System, da wir bei der Frugalinstallation mehrere Systeme in einer einzigen Partition haben können, sehr viele sogar!) in erster Position zu. man kann aber per Befehl in der /boot/grub/menu.lst es anders festlegen, dass man beisp. das 6. System startet (wenn man beispielsweise seine menu.lst-Datein nach einem gewissen Ordnungssystem, so Alphabet, Rang der Partition usw. ordnen will. Kann bei vielen Frugal-Installationen in der Tat nützlich sein)

die /boot/grub/menu.lst muss in einem legalen Linux-Dateisystem außer DOS sein (am liebsten ext2 oder ext3), aber sonst überall auf dem Startlaufwerk. hat man keine solche typische Linux-Partition zum Einrichten von Grub, weil man die Festplatte nicht verändern will, kann man andere Bootmanager, beispielsweise grub4dos, erwägen.

PARTITIONSTYP

man installiert am liebsten frugal in einer vfat-Partition, um Kollisionen mit den Zugriffsrechten zu vermeiden:

in Puppy ist man 98 % der Zeit 'root' (aber auch 'spot' usw. trotzdem in den restlichen 2 % Rolling Eyes ). damit kann man alles tun nach purer Lust und Laune.

sobald man aber auch ein strenges Linux ab und zu einsetzt, kann dieser Vorteil schmerzhafte Folgen haben. So in Debian beisp.: 'root' darf man da normalerweise nicht sein. und normale User haben keinen Zugriff auf die 'root'-Besitztümer! man wird deshalb ständig und ständig behindert.

da aber in vfat keine Besitzrechte verwaltet werden, auch in anderen Linux'e, vfat hat eben keine Besitzmarker, kann man so ein durchgängiges System gestalten Wink

installiert man in eine ext2, kann es sogar sein, dass man recht bald bei jedem Neustart im anderen Linux die Partition, oder gar (schrecklich bei sehr grossen Festplatten) die ganze Festplatte durchprüfen lassen muss...

salut
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
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PostPosted: Tue 03 May 2011, 04:52    Post subject:  

oui wrote:
so war es in Puppy auch ganz am Anfang... CD einlegen, die 20..40 MB-Datei von damals war schnell eingelesen, CD raus, und man konnte ohne Grub noch sonst etwas den ganzen Tag bis eben zum Abschalten arbeiten, und trotzdem blieb der CD-Laufwerk für alle anderen Zwecken frei!

So ist es meines Wissens nach noch immer. Nur braucht man heutzutage mehr RAM. Ich denke, so ab 256MB RAM (dann aber bitte mit Swap Partition). Es hängt halt stark davon ab, welche Programme man verwendet, bzw. wieviel Speicher diese benötigen.

Zum Thema VFAT:

das mit den Zugriffsrechten ist ein wichtiger Punkt. Auch dass VFAT von Windows aus ohne zusätzlichen Aufwand problemlos erkannt wird.

Hat aber auch Nachteile:

1. reagiert empfindlicher z.B. auf Stromausfälle, wenn gemountet, als z.B. ext3 mit Journaling System.

2. ist eine Erweiterung von FAT16 oder FAT32, kann deshalb nur Dateien bis max. 4GB handhaben (basierend auf FAT16, nur bis 2GB). Also nichts z.B. für grosse Video- oder Imagedateien.

Jedes Dateisystem hat seine Vor- und Nachteile. Für mich überwiegen die Nachteile, deshalb verwende ich meist ext3. Letzten Endes muss jeder selber abwägen, was für ihn besser passt, oder (und da wären wir wieder beim Thema Partitionen) eine Partition hierfür, eine Partition dafür.

Jetzt muss ich erstmal wieder etwas arbeiten.

Ich wünsche noch einen schönen Tag.

Rolf

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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
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PostPosted: Tue 03 May 2011, 07:54    Post subject:  

Ich stimme rhadon zu bezüglich der Präferenz für ext3 über VFAT.

Da ich diverse Programme direkt als Ordner auf /mnt/home lege, muß /mnt/home auf ext.. oder auf NTFS liegen. VFAT läßt keine funktionierende Verlinkung der Starter auf den Desktop zu.
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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
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PostPosted: Tue 03 May 2011, 08:17    Post subject:  

rhadon wrote:
Was mir immer noch nicht klar ist: gehört der 1. Sektor (MBR) zur 1. Patition oder beginnt die 1. Partition mit Sektor2?


Mittlerweile bin ich schlauer. Wink

Nachdem alles goggeln nichts gebracht hat, habe ich's an einem usb-stick (4GB) ausprobiert. Die Gefahr, bei meiner Festplatte XP neu installieren zu müssen, war mir doch zu gross Very Happy .

Mit Gparted alle Partitionen gelöscht und neue Partitionstabelle erstellt.

sdc1 - NTFS, ~500MB
sdc2 - ext3, ~ 7 MB (für Grub)
sdc3 - erweitert, darin
sdc5 - ext3, ~ 1GB mit Unterordner /lupu-525
sdc6 - ext4, ~ 2GB

Welche Partition wie formatiert wurde, ist eigentlich egal, ausser dass sdc2 wg. Grub eine Linuxpartition sein muss.

Grub installiert, mit MBR auf sdc und Grubdateien auf sdc2.
Lupu-Dateien in den Unterordner /lupu-525 kopiert.
menu.lst mit entsprechendem Eintrag versehen.

Wenn ich nun im BIOS Boot Menü den Stick anwähle, erscheint das neue Grubmenü und ich kann Lupu booten.

Nun mit Gparted sdc1 gelöscht, neue Partition sdc1 erstellt und mit ext3 formatiert.

Der Stick funktioniert immer noch, d.h., ich kann vom Stick booten und Lupu starten.

Wozu nun der ganze Aufwand?

Ich finde es beruhigend zu wissen, dass ich die 1. Partition (genauer, alle Partitionen ausser sdc2 in diesem Fall) gefahrlos neu formatieren kann, ohne damit den MBR (oder Grub) zu beschädigen.
(z.B. um Windows rauszuwerfen? Laughing )

Rolf

Edit: Bei einer Neuinstallation von Win ist es etwas anders, das überschreibt auch den MBR.

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LudgerH

Joined: 30 Nov 2008
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PostPosted: Fri 13 May 2011, 16:17    Post subject:  

Nachtrag - Zitat von rhadon
Quote:

ISO runterladen, anklicken (mounten), Dateien in separaten Ordner kopieren (eigentlich brauchst du nur vmlinuz, initrd.gz und die sfs-Datei), neuer Eintrag in menu.lst und das war's.

Dieser Ordner ist offenbar essentiell und sollte so benannt werden wie das zu ladende Puppy-sfs ohne die Endung "sfs".
Beispiel: Für wary 511 auf sda 7 (siehe Screenshot im Anhang) ergibt sich folgende menue.lst:

# Linux bootable partition config begins
title Puppy wary_511 frugal in sda7 dir wary_511
rootnoverify (hd0,6)
kernel /wary_511/vmlinuz pmedia=atahd psubdir=wary_511
initrd /wary_511/initrd.gz
# Linux bootable partition config ends

Beim ersten Herunterfahren fragt Puppy, ob die Einstellungen gespeichert werden sollen und legt die persönliche Sicherrungsdatei z.B. hier die warysafe-wary.3fs - Datei an.

Gruß LudgerH
PS.:
Zitat von rhadon:
Quote:
Ach ja, nicht vergessen, die ISO wieder unmounten (nochmal im Dateimanager anklicken).
grub.png
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