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Manuelle frugale Installation und Grub
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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
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PostPosted: Sun 01 May 2011, 16:10    Post_subject:  Manuelle frugale Installation und Grub  

Dieser Eintrag
http://murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?t=67316
enthält eine ausführliche Diskussion zur manuellen frugalen Installation von Puppy und zur Plazierung von Grub.

Die Diskussion dort ist vom ursprünglichen Thema abgekommen, ist aber so interessant, daß ein deutlicherer Titel hilfreich ist.
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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
Posts: 774
Location: de

PostPosted: Mon 02 May 2011, 09:36    Post_subject: Manuelle frugale Installation und Grub
Sub_title: Zusammenfassung aus vorherigem Eintrag
 

Zusammenfassung der Diskussion von hier
http://murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?p=518993#518993
und Grundlage für eine englische Übersetzung mit Veröffentlichung hier:

http://www.murga-linux.com/puppy/viewtopic.php?p=519012#519012

Der Fragesteller wollte wissen, wie er von bei einer Umstellung von Puppy 400 auf Lucid 525 vorgehen sollte.

Die einfache Antwort „Neuinstallation“ wurde dann von LudgerH ergänzt durch eine ausführliche Anleitung, wie man eine frugale Installation von Puppy vornimmt:

1. Kopieren der Browser- und Emaildaten
2. ISO herunterladen und CD brennen
3. Partitionieren mit gparted von LiveCD aus
4. frugale Installation mit dem Universal Installer, der auch Grub anlegt; grub wird auf eigene kleine Partition gelegt
5. Neustart, herunterladen des Browsers und Emailclients, Rückkopieren der gespeicherten Browser- und Emaildaten.
6. Drucker, WINE und JRE einrichten.

Aus dem Punkt 2, der als nicht notwendig angesehen wurde, entwickelt sich nun eine Diskussion hinsichtlich der manuellen frugalen Installation direkt aus dem ISO heraus, ohne eine CD zu brennen.

Dieses Vorgehen wird so beschrieben:

a) Das allererste Puppy muß als CD gebrannt werden und damit werden dann Grub eingerichtet und partitioniert (ext3 und swap). Der Inhalt des ISOs (drei Dateien) wird in einen Unterordner auf der ext-Partition kopiert. Menu.lst ist anzupassen.
b) Weitere Puppies brauchen nur noch in weitere Unterordner kopiert zu werden und die menu.lst wird erweitert.
c) Auslagerung größerer Programme als SFS oder in Unterordner auf /mnt/home.

Dann wendet sich die Diskussion dem Punkt 4 oben zu, insbesondere der kleinen Partition nur für Grub. Dies sei ein Vorteil, weil damit der Bootlader unabhängig vom Betriebssystem angelegt ist.
Fragen, die dabei auftauchen, sind:
Wie legt man die Grub-Partition an?
Wohin?
Wo ist der MBR?
Was ist mit der Partitionstabelle. Wird sie bei einer Neuinstallation neu angelegt?


Zu diesen letzten Punkten meine Zusammenfassung und Ergänzung:


A) (aus Wiki:) Der Master Boot Record (kurz: MBR) ist bei BIOS-basierten Computern der x86-Architektur der erste Datenblock (512 Byte) eines in Partitionen aufgeteilten Speichermediums, wie beispielsweise einer Festplatte. Der MBR enthält eine Partitionstabelle, die die Aufteilung des Datenträgers beschreibt, und optional einen Boot-Loader, ein Programm, das ein Betriebssystem auf einer der Partitionen startet.

B) Normalerweise wird der Bootloader von GRUB in den Master Boot Record (MBR) der ersten Festplatte (sda) geschrieben. Die Konfigurationsdateien in /boot/grub können auf der Linuxpartition gespeichert werden.

C) Eine kleine Grubpartition von 1-2 MB Größe, kann idealerweise als sda1 angelegt werden. Sie müßte dann die bootflag erhalten. Der Ordner /boot/grub wird dann ebenfalls hier angesiedelt und die menu.lst vor allem für ein evtl. noch vorhandenes Windows entsprechend an die Plattengeometrie angepaßt.

D) Der MBR auf sda1 wird durch eine Neuinstallation von Windows überschrieben. Eine vorherige Sicherung ist also empfehlenswert. Hat man die nicht vorgenommen, muß nach einer Neuinstallation von Windows Grub neu geschrieben werden. Zumindest eine Sicherung der gut funktionierenden menu.lst ist angeraten.

E) Tools wie DBAN, die die gesamte Festplatte shreddern, zerstören natürlich auch den MBR, die Partitionstabelle sowie alle Partitionen einer Festplatte.
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wuwei


Joined: 15 Sep 2007
Posts: 774
Location: de

PostPosted: Mon 02 May 2011, 13:14    Post_subject: Grub und bootflag  

Übertrag vom anderen Thread:

Quote:
@wuwei
Deine Zusammenfassung ist gut strukturiert und gut zu lesen. Ob sie ohne weitere Erklärungen von einem wirklichen Anfänger zu verstehen ist, müsste man den Anfänger fragen. Allerdings gibts füe den Anfang ja noch das Handbuch http://http//dotpups.de/puppy4/dotpups/Puppy400-Handbuch-2008-07-18.pdf. Es ist zwar für Puppy4.0 geschrieben, gilt aber prinzipiell auch für Lucid-Puppy 5.25. Bei den abweichenden Stellen ist Puppy2,25 automatisiert oder selbsterklärend.
Zu Deiner Zusammenfassung habe ich eine Anmerkung:
Quote:

C) Eine kleine Grubpartition von 1-2 MB Größe, kann idealerweise als sda1 angelegt werden. Sie müßte dann die bootflag erhalten. Der Ordner /boot/grub wird dann ebenfalls hier angesiedelt und die menu.lst vor allem für ein evtl. noch vorhandenes Windows entsprechend an die Plattengeometrie angepaßt.

Windows wird eigentlich immer auf Partition C: entsprechend sda1 installiert. Wenn man dort die Partition für Grub anlegt, wird sich das eventuell mit Windows stören. Ich habe Grub auf sda8 (extended). Wenn man Windows neu aufsetzen muß, wird Grub dann nicht überschrieben. Man muß dem von Windows bei der Installation neu geschriebenen MBR mit dem Programm Grub bootloader config nur mitteilen, wo sich Grub befindet.
Die Formulierung
Quote:
Sie müßte dann die bootflag erhalten.
verstehe ich nicht. Mir fehlt da die Kenntnis der Terminologie. Hängt das mit dem parallelen Betrieb mehrerer Festplatten zusammen?
Gruß LudgerH


Hallo Ludger,

danke für deine Antwort.
Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, daß eine solche Zusammenfassung nur schwerlich für blutige Anfänger verständlich sein wird. Eine ausführliche Anleitung erfordert da mehr Raum und Zeit. Da ist dein Hinweis auf das PDF-Handbuch sehr nützlich.

Zu Grub und Windows:

Windows wird bei einer Neuinstallation immer den MBR auf seiner Festplatte überschreiben, egal wo der nun liegt. Deshalb kann die Grubpartition, wie bei dir, auf sda8 liegen, oder auf sda1. Grub verweist auf den Festplatte-MBR, ersetzt ihn aber nicht. Grub ist nämlich ein bootloader innerhalb des Master Boot Records. Der Vorteil von Grub auf sda1 aus meiner Sicht ist der, daß man mit einer Sicherung dieser kleinen Partition alles sichert, MBR, Grub und Partitionstabelle. Wenn sda1 Windows und den MBR beinhaltet, dann wird es etwas schwierig, den MBR zu sichern. Aber es gibt da Imageprogramme, wie zB von Paragon, die machen das explizit.

Persönlich sehe ich allerdings kaum einen Vorteil für die separate kleine Grub-Partition. Bei einer Neuinstallation von Windows, falls es denn mal erforderlich werden sollte, wird der MBR von sda ohnehin überschrieben. Ob ich jetzt eine Sicherung der Grub-sda1 zurückspiele, oder von einer Puppy LiveCD den grub bootloader config mal eben durchlaufen lassen, macht doch kaum einen Unterschied. Das Wichtigste ist m.E. die menu.lst immer irgendwo gesichert zu haben.

Die bootflag stellt man in gparted ein. Jede Festplatte hat einen MBR. Gebootet werden soll aber nur von einer, nämlich üblicherweise sda. Deshalb muß man diesen sda-MBR fürs Booten auswählen, was mit der bootflag geschieht. Auch bei nur einer FP muß das BIOS wissen, wo gebootet wird, deshalb auch dann > bootflag setzen.

Alles nur erklärt, soweit meine bescheidenen Kenntnisse reichen. Very Happy
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