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Über root, spot und fido
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L18L

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PostPosted: Fri 02 Aug 2013, 13:44    Post_subject:  Über root, spot und fido
Sub_title: Übersetzung der Hilfe-Datei von "Loginmanager"
 

eine Übersetzung wrote:
Über root, spot und fido

Dies ist eine kurze Erklärung, warum Benutzer Puppy Linux als Administrator (root) laufen lassen, und/oder die Nicht-root-Benutzer spot und fido verwenden.

root, spot, fido

Kurz gesagt gibt die Anmeldung als root totalen Zugriff auf alles, wohingegen eine Anmeldung als Nicht-root beschränkten Zugriff ergibt (das durch den Administrator für jeden Benutzer konfigurierbar).

Puppy ist kein Mehrbenutzer-System wie die meisten anderen Linux-Distributionen, in denen es eine Anmeldung als root gibt und zusätzlich beliebig viele als Nicht-root.

Puppy andererseits hat root, plus nur zwei Nicht-root-Benutzer, namens spot und fido.

root

Es gibt zwei Haupteinwände zum Laufen als root: erstens, dass man versehentlich etwas Dummes anstellen könnte, wie wichtige Dateien löschen, zweitens, dass falls jemand Zugriff auf den Computer erhält, entweder entfernt über Internet/Netzwerk oder lokal, dieser auf root-level ist und damit weit mehr Schaden anrichten kann als wenn er nur als Nicht-root-Benutzer Zugriff hätte.

Etwas Dummes tun

Im Fall der versehentlichen Löschung wichtiger Dateien: welche Dateien sind für Dich wichtig? Deine eigenen persönlichen Dateien und Daten natürlich, wobei aber, egal ob Du als root oder Nicht-root-Benutzer angemeldet bist, Du genauso anfällig bist, dieselbe Dummheit anzustellen.
Das heißt, Deine persönlichen Daten, Einstellungen, Anwendungen gehören alle dem Nicht-root-Benutzer, und können genauso leicht vom Nicht-root-Benutzer gelöscht werden wie sie vom Administrator gelöscht werden können.
In anderen Worten: dieses Argument gegen Laufen als root ist selbst dumm. Wenigstens hinsichtlich der Sicherheit Deiner eigenen Dateien.

Wo das "Etwas Dummes tun"-Argument gültig ist, ist in einem Mehrbenutzer-System, wo der Administrator Dateien anderer Benutzer versehentlich löschen oder anderweitig kompromittieren könnte. Jedoch: Puppy ist kein Mehrbenutzer-System.

Hinsichtlich System-Dateien: diese können leicht wiederhergestellt werden, Puppy macht dies einfach, da das ganze System in einer Squashfs-Datei ist.

Entfernter Zugang als root

Wovor hast Du Angst? Jemand bekommt Deine persönlichen Dateien und Daten, speziell Daten zur Identifizierung und Anmeldungs-Passwort-Daten. Viel davon ist auf Deinem Computer, und wenn Du eine Distro verwendest, in der Du als a Nicht-root-Benutzer angemeldet bist, ist es in Dateien, die Deinem Nicht-root-Konto gehören, was bedeutet, dass sie für Einbrecher als Nicht-root-Benutzer oder als root gleichermaßen zugänglich sind.

Es gibt jedoch zwei Szenarien, in denen das Laufen als root ein Sicherheitsrisiko ist, nur eines davon gilt für Puppy.

Erstens, if you login non-root, you could bump up to root-level to perform certain operations such as keep a file of usernames and passwords. There are some applications also that use secret files owned by root, that non-root users are not supposed to read. Thus, anyone gaining access as root, can read all of those files.

Eine Randbemerkung zu obigem Absatz: Große Distros wie Ubuntu erlauben dem ersten Benutzer, sich zu root aufzublasen, ganz einfach durch Voranstellen von "sudo" oder "su" zum Kommando, ohne das root-Passwort zu verlangen, was den ganzen Schutzmechanismus zum Witz macht. Bedenkt man, dass die meisten Ubuntu-Benutzer diesen ersten Anmeldenamen regulär immer wiederbenutzen.

Zweitens, in einer Mehrbenutzer-Umgebungt kann der Feind ein anderer Benutzer sein. In diesem Szenario würden sich Benutzer nie als root anmelden. Aber, ich wiederhole, Puppy ist kein Mehrbenutzer-System.

Hinweis: Puppy erlaubt mehrfache Sitzungs-Speicherungsdateien, was gewöhnlich von einem Benutzer für verschiedene Nutzungs-Profile gemanagt wird. Jedoch kann dies auch für verschiedene Benutzer sorgen, sogar mit optionalem Passwort-Schutz auf einer Sitzungs-Speicherungsdatei, es ist jedoch beabsichtigt, dies nur in einer "freundlichen" lokalen Umgebung zu nutzen. Es ist eine sehr leichtgewichtige Alternative zu einem Mehrbenutzer-System.

Puppy unterstellt eine "freundliche" lokale Umgebung, und die Hauptbedrohung kommt von jemand, der via Netzwerk-Ports Zugriff auf Deinen Computer erhält, während Du online bist.
Was in Puppy höchst unwahrscheinlich ist, durch die Firewall, minimale Dämonen (mit abgeschalteten Netzwerk-Fähigkeiten). Aber, die Sorge ist immer noch da...

spot

Das bringt uns zu 'spot', was ein klassischer Name für einen Hund ist. Aber spot ist kein normaler Benutzer, man meldet sich nicht als Benutzer spot an. Stattdessen bootet man normal als Benutzer root, aber man kann wählen, einige Internet-Anwendungen als beschränkter Benutzer spot laufen zu lassen.

Das bedeutet, man hat unbehinderten Zugriff auf sein lokales System, alle Vorteile von root, keine Auseinandersetzungen mit Datei-/Verzeichnis-Eigentümerschaft und -Berechtigungen, keine Beschränkung im Zugriff auf alle Hardware.
Aber man kann zum Beispiel SeaMonkey (Browser, Composer, Mail&news, IRC-chat suite), als spot laufen lassen. Das Home-Verzeichnis für spot ist /root/spot, und SeaMonkey wird (normalerweise) nur in der Lage sein, Dateien innerhalb von /root/spot zu bearbeiten/erzeugen/schreiben.

Mit spot hat man das Beste beider Welten. Freiheit im lokalen System, einen beschränkten Benutzer für Internet-Zugriff.

Hinweis: Zur Zeit bietet Puppy nur 'Didiwiki persönlicher blog' als spot laufend und Seamonkey optional als spot laufend -- man kann seine Gefährdungsstufe für web-browsing via Login- und Security-Manager im Menü > System einstellen.

Ein Zweig von Puppy, FatDog64, bringt alle Internet-Anwendungen als spot.

fido

Fido ist ein anderer Hundename und ein voller Nicht-root-Benutzer, wie man ihn in anderen Linux-Distributionen erhält. Mit einer Besonderheit: sein Home-Verzeichnis ist /root (was Dir in der Tat sehr sonderbar erscheinen mag, aber es gibt einen Grund dafür!). Wie bei anderen Distros wird man 'su' oder 'sudo' benutzen, um Administrator-Aktivitäten auszuführen.

Fido erfordert immer ein Passwort zur Ausführung von Administrator-Operationen.

fido wird beim ersten Herunterfahren von Puppy als Option angeboten, wenn man die Speicherungsdatei für die Sitzung erzeugt. Bei Optierung für fido wird man beim nächsten Neustart automatisch als fido angemeldet. Dennoch der Hinweis, dass fido nicht ganz ausgereift ist, also noch nicht zur Benutzung empfohlen wird.

Schluß-Hinweis

Puppy ist für Leute, die wissen, was sie tun und was sie wollen, und sie wollen es mit der geringsten Mühe tun. Sie wollen auch exklusive Nutzung ihres Computers, oder werden ihn vielleicht mit einer vertrauten Person teilen. Wenn Du ein kleines Kind vor Deinen Computer setzen und es keinen veheerenden Schaden anrichten soll, wird Puppy nicht empfohlen, aber dann kann es unabhängig vom Betriebssystem Schaden anrichten.

Mit Puppy kann man wenigstens einen alten PC wiederbeleben, Puppy installieren, und ihn/sie was auch immer tun lassen. Es ist für jeden Benutzer erschwinglich, seine eigene Hardware zu haben.

Links

FatDog64, ein Zweig von Puppy kreiert von "kirk" und "jamesbond", läßt seit seiner Einführung alle Netzwerk-Anwendungen als Benutzer spot laufen. Diese Burschen haben eine exzellente Webseite kreiert, die erklärt, warum Laufen als root sicher ist (oder nicht weniger sicher als Laufen als Nicht-root):

http://distro.ibiblio.org/fatdog/web/faqs/login.html

Einige relevantere Links:

http://igurublog.wordpress.com/2010/01/16/fear-not-root/
http://web.archive.org/web/20080604034010/grafpup.org/news/?page_id=243

Regards,
Barry Kauler
(c) Copyright Barry Kauler 2013

Übersetzt aus dem englischen Original


Verbesserungsvorschläge sind willkommen Wink
root.htm.gz
Description  2. Korrektur
kommt in nächstes Sprachpaket als
/usr/share/doc/help/de/root.htm
gz

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rhadon


Joined: 27 Mar 2008
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Location: Germany

PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 04:36    Post_subject:  

Hallo L18L,

hier wären meine Änderungsvorschläge:

eine Übersetzung wrote:
Quote:
Über root, spot und fido

Dies ist eine kurze Erklärung, warum Benutzer Puppy Linux als Administrator (root) laufen lassen, und/oder die Nicht-root-Benutzer spot und fido verwenden.

root, spot, fido

Kurz gesagt gibt die Anmeldung als root totalen Zugriff auf alles, wohingegen eine Anmeldung als Nicht-root beschränkten Zugriff ergibt (das durch den Administrator für jeden Benutzer konfigurierbar).

Puppy ist kein Mehrbenutzer-System wie die meisten anderen Linux-Distributionen, in denen es eine Anmeldung als root gibt und zusätzlich beliebig viele als Nicht-root.

Puppy andererseits hat root, plus nur zwei Nicht-root-Benutzer, namens spot und fido.

root

Es gibt zwei Haupteinwände zum Laufen als root: erstens, dass man versehentlich etwas Dummes anstellen könnte, wie wichtige Dateien löschen, zweitens, dass falls jemand Zugriff auf den Computer erhält, entweder entfernt über Internet/Netzwerk oder lokal, dieser auf root-level ist und damit weit mehr Schaden anrichten kann als wenn er nur als Nicht-root-Benutzer Zugriff hätte.

Etwas Dummes tun

Im Fall der versehentlichen Löschung wichtiger Dateien: welche Dateien sind für Dich wichtig? Deine eigenen persönlichen Dateien und Daten natürlich. Dabei ist es aber egal, ob Du als root oder Nicht-root-Benutzer angemeldet bist, Du bist genauso anfällig dafür, dieselben Dummheiten anzustellen.
Das heißt, Deine persönlichen Daten, Einstellungen, Anwendungen gehören alle dem Nicht-root-Benutzer, und können genauso leicht vom Nicht-root-Benutzer wie vom Administrator gelöscht werden.
In anderen Worten: dieses Argument gegen Laufen als root ist selbst dumm. Wenigstens hinsichtlich der Sicherheit Deiner eigenen Dateien.

Wo das "Etwas Dummes tun"-Argument gültig ist, ist in einem Mehrbenutzer-System, wo der Administrator Dateien anderer Benutzer versehentlich löschen oder anderweitig kompromittieren könnte. Jedoch: Puppy ist kein Mehrbenutzer-System.

Hinsichtlich System-Dateien: diese können leicht wiederhergestellt werden, Puppy macht dies einfach, da das ganze System in einer Squashfs-Datei ist.

Entfernter Zugang als root

Wovor hast Du Angst? Jemand bekommt Deine persönlichen Dateien und Daten, speziell Daten zur Identifizierung und Anmeldungs-Passwort-Daten. Viel davon ist auf Deinem Computer, und wenn Du eine Distro verwendest, in der Du als (a löschen) Nicht-root-Benutzer angemeldet bist, sind es Dateien, die zu Deinem Nicht-root-Konto gehören. Das bedeutet, dass sie für Einbrecher als Nicht-root-Benutzer oder als root gleichermaßen zugänglich sind.

Es gibt jedoch zwei Szenarien, in denen das Laufen als root ein Sicherheitsrisiko ist, nur eines davon gilt für Puppy.

Erstens, wenn du als nicht-root eingeloggt bist, kannst du einfach Rootrechte einschalten, z.B. um eine Passwortdatei zu bearbeiten. Es gibt auch einige Anwendungen, die geschützte und/oder verborgene Dateien verwenden, die zu root gehören. Diese sollen nicht-root Benutzer weder lesen noch bearbeiten können. Jeder, der Zugang als root erlangt, kann solche Dateien lesen/bearbeiten.

Eine Randbemerkung zu obigem Absatz: Große Distros wie Ubuntu erlauben dem ersten Benutzer, sich zu root aufzublasen, ganz einfach durch Voranstellen von "sudo" oder "su" zum Kommando, ohne das root-Passwort zu verlangen, was den ganzen Schutzmechanismus zum Witz macht. Zumal wenn man bedenkt, dass die meisten Ubuntu-Benutzer diesen ersten Anmeldenamen regulär immer wieder benutzen.

Zweitens, in einer Mehrbenutzer-Umgebungt kann der Feind ein anderer Benutzer sein. In diesem Szenario würden sich Benutzer nie als root anmelden. Aber, ich wiederhole, Puppy ist kein Mehrbenutzer-System.

Hinweis: Puppy erlaubt mehrfache Sitzungs-Speicherungsdateien, was gewöhnlich von einem Benutzer für verschiedene Nutzungs-Profile gemanagt wird. Jedoch kann dies auch für verschiedene Benutzer sorgen, sogar mit optionalem Passwort-Schutz auf einer Sitzungs-Speicherungsdatei. Es ist jedoch ratsam, dies nur in einer "freundlichen" lokalen Umgebung zu nutzen. Es ist eine sehr leichtgewichtige Alternative zu einem Mehrbenutzer-System.

Puppy unterstellt eine "freundliche" lokale Umgebung, und die Hauptbedrohung kommt von jemand, der via Netzwerk-Ports Zugriff auf Deinen Computer erhält, während Du online bist.
Was in Puppy höchst unwahrscheinlich ist, durch die Firewall, minimale Dämonen (mit abgeschalteten Netzwerk-Fähigkeiten). Aber, die Sorge ist immer noch da...

spot

Das bringt uns zu 'spot', was ein klassischer Name für einen Hund ist. Aber spot ist kein normaler Benutzer, man meldet sich nicht als Benutzer spot an. Stattdessen bootet man normal als Benutzer root, aber man kann wählen, einige Internet-Anwendungen als beschränkter Benutzer spot laufen zu lassen.

Das bedeutet, man hat unbehinderten Zugriff auf sein lokales System, alle Vorteile von root, keine Auseinandersetzungen mit Datei-/Verzeichnis-Eigentümerschaft und -Berechtigungen, keine Beschränkung im Zugriff auf alle Hardware.
Aber man kann zum Beispiel SeaMonkey (Browser, Composer, Mail&news, IRC-chat suite), als spot laufen lassen. Das Home-Verzeichnis für spot ist /root/spot, und SeaMonkey wird (normalerweise) nur in der Lage sein, Dateien innerhalb von /root/spot zu bearbeiten/erzeugen/schreiben.

Mit spot hat man das Beste beider Welten. Freiheit im lokalen System, einen beschränkten Benutzer für Internet-Zugriff.

Hinweis: Zur Zeit bietet Puppy nur 'Didiwiki persönlicher blog' als spot laufend und Seamonkey optional als spot laufend -- man kann seine Gefährdungsstufe für web-browsing via Login- und Security-Manager im Menü > System einstellen.

Ein Zweig von Puppy, FatDog64, bringt alle Internet-Anwendungen als spot.

fido

Fido ist ein anderer Hundename und ein voller Nicht-root-Benutzer, wie man ihn in anderen Linux-Distributionen erhält. Mit einer Besonderheit: sein Home-Verzeichnis ist /root (was Dir in der Tat sehr sonderbar erscheinen mag, aber es gibt einen Grund dafür!). Wie bei anderen Distros wird man 'su' oder 'sudo' benutzen, um Administrator-Aktivitäten auszuführen.

Fido erfordert immer ein Passwort zur Ausführung von Administrator-Operationen.

fido wird beim ersten Herunterfahren von Puppy als Option angeboten, wenn man die Speicherungsdatei für die Sitzung erzeugt. Bei Optierung für fido wird man beim nächsten Neustart automatisch als fido angemeldet. Dennoch der Hinweis, dass fido nicht ganz ausgereift ist, also noch nicht zur Benutzung empfohlen wird.

Schluß-Hinweis

Puppy ist für Leute, die wissen, was sie tun und was sie wollen, und sie wollen es mit der geringsten Mühe tun. Sie wollen auch exklusive Nutzung ihres Computers, oder werden ihn vielleicht mit einer vertrauten Person teilen. Wenn Du ein kleines Kind vor Deinen Computer setzen und es keinen veheerenden Schaden anrichten soll, wird Puppy nicht empfohlen, aber dann kann es unabhängig vom Betriebssystem Schaden anrichten.

Mit Puppy kann man wenigstens einen alten PC wiederbeleben, Puppy installieren, und ihn/sie was auch immer tun lassen. Es ist für jeden Benutzer erschwinglich, seine eigene Hardware zu haben.

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FatDog64, ein Zweig von Puppy kreiert von "kirk" und "jamesbond", läßt seit seiner Einführung alle Netzwerk-Anwendungen als Benutzer spot laufen. Diese Burschen haben eine exzellente Webseite kreiert, die erklärt, warum Laufen als root sicher ist (oder nicht weniger sicher als Laufen als Nicht-root):

http://distro.ibiblio.org/fatdog/web/faqs/login.html

Einige relevantere Links:

http://igurublog.wordpress.com/2010/01/16/fear-not-root/
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Regards,
Barry Kauler
(c) Copyright Barry Kauler 2013

Übersetzt aus dem englischen Original



Rolf

PS. "Puppy ist für Leute, die wissen, was sie tun und was sie wollen..."
Da bin ich mir nicht so sicher Laughing Laughing

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Ich verwende "frugal", und das ist gut so. Wink
Raspberry Pi without Puppy? No, thanks.
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R-S-H

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PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 08:04    Post_subject:  

Wohl vergeblich, darauf hinzuweisen, daß ich persönlich in solchen Übersetzungen/Texten die Anrede "Sie" bevorzuge.

Im Übrigen beruht es auf dem leider weit verbreiteten Irrglauben (zumindest im deutschsprachigen Raum), die Amerikaner bzw. der englischsprachige Teil der Menschheit sei besonders "cool" oder "locker", da sie sich alle mit "Du" ansprechen, das englische Wort "You" mit "Du" zu übersetzen.

Die sind nicht "cool" oder "locker" drauf, nein, sie sind in gewisser Weise distanziert, aber respektvoll freundlich zueinander. Und da die deutsche Übersetzung für das englische Wort "You" nun einmal "Sie" bedeutet, ja, liebe Froumsmitglieder, glaubt es oder laßt es, selbst Ehepartner sprechen sich mit "Sie" an, sollte es auch so übersetzt werden.

Gegenbeweis: die sogenannte Heilige Schrift, die Bibel, in der englischsprachigen Ausgabe.

Beispiel 1: Du sollst nicht töten (thou shalt not kill)
Beispiel 2: Geheiligt werde Dein Name (hallowed be thy name)

Quote:
Puppy ist für Leute, die wissen, was sie tun und was sie wollen...

Ich würde dem zustimmen, würde es aber anders formulieren:

Puppy Linux ist ein, über enormes Suchtpotential verfügendes, Betriebssystem zum Mitdenken, für Menschen,

- mit einer guten Auffassungsgabe bzw. gutem logischen Denkvermögen
- mit Freude am Lernen durch "Arbeiten" (Learning by doing)
- die -zumindest in Grundlagen- schriftlich englischsprachig kommunizieren können
- die ihre "Süchte kontrollieren können"
- die Alles vergessen können, was sie über Computer-Betriebssysteme jemals gelernt haben

Ja, ich weiß, so generiert man natürlich keine besonders große Anzahl an neuen Puppy Linux Anwendern. Dennoch denke ich, potentielle Neu-Anwender sollten informiert-vorgewarnt sein. Das ist immer noch besser, als unbedarft mit hohen Erwartungen herangehende und dann maßlos enttäuschte Ex-Neu-Anwender zu generieren.

RSH

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L18L

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PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 09:37    Post_subject: Über root, spot und fido
Sub_title: Off Topic Antwort auf Off Topic Beitrag
 

RSH,

thou nervst.
Es ist hinreichend bekannt, dass thy Lazy das einzig Wahre, Schöne Gute ist.

Unbedarfte Grüße
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L18L

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PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 09:45    Post_subject: Über root, spot und fido
Sub_title: Korrekturen
 

"Puppy ist für Leute, die wissen, was sie tun und was sie wollen..."
... Ich habe früher so von tcl gedacht. Ein Paradigmen-Wechsel bei Puppy?

Danke für die Korrekturen.

Quote:
Erstens, wenn du als nicht-root eingeloggt bist, kannst du einfach Rootrechte einschalten, z.B. um eine Passwortdatei zu bearbeiten. Es gibt auch einige Anwendungen, die geschützte und/oder verborgene Dateien verwenden, die zu root gehören. Diese sollen nicht-root Benutzer weder lesen noch bearbeiten können. Jeder, der Zugang als root erlangt, kann solche Dateien lesen/bearbeiten.

einfach root ?
Ja, ich habe mit precise 5.7 mal auf fido geschaltet.
Dann ging alles ohne Passwort, auch woofwoof war zurückgesetzt.

Passwort wird auch Administrators Passwot genannt. obwol es fido's ist und bleibt.

Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?

Danke noch einmal
Very Happy
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R-S-H

Joined: 18 Feb 2013
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PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 10:43    Post_subject: Re: Über root, spot und fido
Sub_title: Off Topic Antwort auf Off Topic Beitrag
 

L18L wrote:
RSH,

thou nervst.

Und?

Werde ich jetzt auch (forums-)psychiatrisiert, nur weil ich (unbequeme) Wahrheiten ausspreche und auf -in irriger Annahme begangene- Fehler in Übersetzungen aufmerksam bzw. mich vehement, pedantisch, mit querulatorischen Zügen für die Verwendung von "Sie" anstatt "Du" stark mache?

L18L wrote:
Es ist hinreichend bekannt, dass thy Lazy das einzig Wahre, Schöne Gute ist.

Unbedarfte Grüße

Mein pedantisch, mit querulatorischen Zügen anmutender Einsatz für die Verwendung von "Sie" anstatt "Du" hat nun aber auch absolut gar nichts mit LazY Puppy zu tun und somit gibt es auch keine sichtbare Rechtfertigung, für solch substanzlose Antworten.

Es geht schlicht (und ging es mir von Anbeginn an) darum, daß eben nicht Jeder mit "Du" von "seinem" Computer bzw dessen Programmen "angesprochen" werden möchte und daß es -nicht nur hierdurch- handfeste Gründe gibt, "Sie" anstatt "Du" zu verwenden.

Im Übrigen erscheint es tatsächlich beinahe unmöglich, ein "Du"-Verhältnis zu Amerikanern in Amerika aufzubauen. Wer einmal in Amerika war (dort lebte!), der wird dies sicher bestätigen können, andere kennen es möglicherweise von Menschen aus ihrem Umfeld, die einst in Amerika lebten und zurückkehrten:

- es ist trotz aller Herzlichkeit und Offenheit, die Amerikaner üblicherweise an den Tag legen, anscheinend unmöglich, dort Freundschaften in einer Art zu knüpfen, in denen bei uns "üblicherweise" das "Du" Verwendung findet. Ich kenne solche Berichte von Menschen, die in Amerika lebten und zurückkehrten und ich kenne Amerikaner, die aus eben solchen Gründen nach ihrer Rückkehr nach Amerika erneut nach Deutschland zurückkehrten und noch immer hier leben.

Es war
Quote:
Wohl vergeblich, darauf hinzuweisen, daß ich persönlich in solchen Übersetzungen/Texten die Anrede "Sie" bevorzuge.

RSH

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L18L

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PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 12:51    Post_subject: Sie  

R-S-H wrote:
...Es war
Quote:
Wohl vergeblich, darauf hinzuweisen, daß ich persönlich in solchen Übersetzungen/Texten die Anrede "Sie" bevorzuge.

Es war überflüssig, da es bereits bekannt war, dass Sie von einem Betriebssystem gesiezt werden wollen.

Achtung: http://www.apple.com/de/mac/ die duzen Laughing
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Karl Godt


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PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 14:52    Post_subject:  

Eigenartig, Da ich ein "Er" bin, wuerde ich vielleicht mit "Ers" angesprochen werden wollen .
Auch um Doppelsinnigkeit zu umgehen .
Im franzoesischen ist es auch "Ils" wenn nur ein "Hahn" unter 1000 "Huehnern" weilt .
Andere Moeglichkeit ware "Sir" anstatt von
"Sie" "Dussel - Puppy kann Ihnen um die Ohren fliegen,
da es so ziemlich die allerneueste Weich-Ware einsetzt -
gerne von anderen Distributionen - ohne den Kote durch einen grossen MItarbeiterstab zumindest zu sichten . Betrachten Sir es bitte immer als ein Stueck "Handwerksqualitaet" , wo der Meister noch selber Vollzeit Hand anlegt, und nicht die ganze Zeit im Buero sitzt ."
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R-S-H

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PostPosted: Sat 03 Aug 2013, 21:09    Post_subject:  

L18L wrote:
Achtung: http://www.apple.com/de/mac/ die duzen

Ach ja, das sind doch jene Anwender, die auf unseren Straßen inzwischen beinahe reihenweise von Autos und Straßen- bzw. Stadtbahnen über den Haufen gefahren werden, da Sie beim Überqueren von vielbefahrenen Hauptstraßen und/oder Bahnstrecken aufgrund ihrer Ohrstöpsel nichts hören und visuell mit ihren mobilen Bildschirmen beschäftigt sind. Laughing

Und Apple, diese widerliche Datenkrake, deren Haupt-Hardware-Produzent (FoxConn) seine Mitarbeiter Knebelverträge unterschreiben läßt, mit bis zu 16 Arbeitsstunden pro Tag und einer Klausel, "keinen Suizid" zu begehen (um sich vor Schadensersatzforderungen von Angehörigen abzusichern) und deren Anwender anscheinend nicht nur so unwissend, sondern auch so dämlich sind, für maßlos überteuerte Hardware (mit eingebautem Soll-Defekt-Verfallsdatum) und ebensolcher Software Mondpreise zu bezahlen, nur um sich einer Pseudo-Computer-Elite zugehörig zu fühlen, soll nun also tatsächlich ein "Maßstab" sein? Laughing

Ich spielte dereinst in einer instrumentalen Hardrockband - Gitarre, Bass, Drums. Gitarrist und Bassist waren AppleLeptiker und ihre Kommunikation drehte sich ständig nur um ihre Macs und die darauf installierte (auch illegale) Software. Man wunderte sich eines Tages (nachdem die Band bereits mehrere Monate bestand) und konfrontierte mich mit dem "Vorwurf", ich würde mich an der Band-Internen-Kommunikation nicht oder nur selten beteiligen.

Der Bassist dieser Band war übrigens jener Autofahrer, welcher urplötzlich bei Tempo 120/130 auf der Autobahn mit den Knien zu lenken begann, um sich eine Zigarette zu drehen (ich erwähnte ihn -nicht-namentlich- bereits einmal in einem anderen Post).

Diese Mac-geblendeten Blindgänger sind definitiv weder ein "Maßstab", noch taugen sie in irgend einer anderen Art und Weise als Vorzeigeob(sub)jekte! Laughing

RSH

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R-S-H

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PostPosted: Mon 05 Aug 2013, 08:54    Post_subject:  

Nachtrag zu meinem vorherigen Eintrag:

Die Produktion welchen Produktes auch immer, unter Bedingungen wie zuvor genannt (und hier noch einmal wiederholt: Mitarbeiter Knebelverträge unterschreiben lassen, mit bis zu 16 Arbeitsstunden pro Tag sowie einer Klausel, "keinen Suizid" zu begehen) dürfte wohl ebenfalls in vollstem Umfang dem Linux-Geist, also dem Geist der "Freiheit" widersprechen!

Die Computerzeitschrift (aus welcher ich diese Information habe) bezog sich in ihrem Artikel auf verstärkt auftretende Suizide von FoxConn-Mitarbeitern (14 innerhalb von 16 Monaten waren es wohl damals, vor ca. 2 Jahren bereits) und nannte als Quellennachweis eine Webseite von entweder FoxConn oder Apple (das weiß ich leider nicht mehr so genau).

Aber, der einzige Computerhersteller-Bösewicht, der in diesem Forum immer wieder genannt, "beschimpft" oder "verunglimpft" wird, ist Microsoft - wenn das 'mal nicht bezeichnend ist, für die verquere Vorstellung von "Freiheit", so mancher (anscheinend nicht weniger) Forumsmitglieder!

Quote:
Wir müssen wohl alle, jeden Tag auf's Neue, unseren Blick schärfen und ihn verändern; uns verdeutlichen, daß wir Ahnungslose mit vorgefaßten Meinungen und Ansichten sind sowie falsch fokussiert durch die Welt trampeln und im Bestreben des Erreichens einer besseren Zukunft stetig nur eine immer unerträglichere Gegenwart schaffen.

OpenSoruce ist offensichtlich NICHT -oder nur nach Belieben- gleichbedeutend mit OpenMind!!!

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rhadon


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PostPosted: Mon 05 Aug 2013, 10:21    Post_subject:    

@L18L,

in der korrigierten root.htm im 1. Beitrag ist der 3. Absatz unter "Entfernter Zugang als root" noch in englisch Wink

Ich bin mir sicher, dass du kein deutsches Sprachpaket brauchst; um so bemerkenswerter finde ich dein Engagement über so einen langen Zeitraum. Dafür hast du meine volle Anerkennung Very Happy . Beide Daumen hoch (wollte ich schon länger mal schreiben).


Rolf

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L18L

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PostPosted: Mon 05 Aug 2013, 12:20    Post_subject: Über root, spot und fido
Sub_title: konstruktive Beiträge zur Übersetzung
 

@rhadon,

danke Wink

danke Very Happy
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